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DRM: Stemweder Berg

Riedemann gewinnt am Stemweder Berg

Christian Riedemann/Michael Wenzel sicherten sich durch den Ausfall von Dominik Dinkel auf der letzten SP ihren ersten Saisonsieg.

Fotos: ADAC Motorsport

Christian Riedemann/Michael Wenzel haben im Skoda Fabia R5 bei der ADAC Rallye Stemweder Berg, dem vierten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft, den ersten Saisonsieg gefeiert. Das Duo profitierte dabei vom Ausfall der Meisterschaftsführenden Dominik Dinkel/Christina Fürst auf der letzten Sonderprüfung. Auf 14 Sonderprüfungen über 144 Kilometer verweisen Riedemann/Wenzel die Verfolger Marijan Griebel/Alexander Rath (Hahnweiler/Trier) im Romo-Peugeot 208 T16 mit 43,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

Komplettiert wurde das Podium von Roman Schwedt/Christoph Gerlich (Heusweiler/Niederwiesa) im Romo-Peugeot 207 S2000. Trotz ihres Ausfalls verteidigen Dominik Dinkel/Christina Fürst zur Saisonhalbzeit ihre Führung in der DRM mit 72 Punkten vor Christian Riedemann/Michael Wenzel und Marijan Griebel/Alexander Rath. Die 2WD-Wertung für das schnellste Fahrzeug mit nur einer angetriebenen Achse gewannen Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT 86 CS-R3.

Der Start für das Team von Brose-Motorsport von Dinkel verlief eher verhalten. Am ersten Tag sicherte sich das Team aus Bayern mit vier drittschnellsten Zeiten den dritten Gesamtrang. "Irgendwie gefallen mir die Prüfungen des ersten Tages mit ihren zahlreichen Abzweigungen nicht. Morgen dürfen wir es besser machen", erklärt Dinkel im Ziel der ersten Etappe. Mit vier von vier möglichen Bestzeiten konterte der Führende der DRM am Samstagvormittag und stellte sein Können auf Asphalt erneut unter Beweis. Zuerst zog er an Marijan Griebel vorbei und übernahm nach SP 8 die Gesamtführung: "Bei uns läuft jetzt alles nach Plan, so kann es bis zum Ziel weitergehen", erklärte der Bayer am Nachmittagsservice. Bis zur letzten Sonderprüfung (SP) behauptet er noch mit 4,3 Sekunden Vorsprung vor Verfolger Riedemann.

Ein Fehler auf der letzten SP führte dann zu einem Dreher, der im Graben endete. Damit übernahm sein Verfolger Riedemann die Spitze und siegte "Bei unserem Tempo bestand die Gefahr, einen Fehler zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über unseren Sieg und bedanken uns bei dem kompletten Team und Aqua Power, die uns diese Einsätze ermöglichen", so Riedemann. Komplettiert wurde das Podium durch Marijan Griebel im Romo-Peugeot. Griebel: "Wir haben bei dieser Veranstaltung das maximal mögliche herausgeholt. Dass es auf diesen Strecken schwierig wird mitzuhalten, war mir klar. Daher bin ich froh, dass wir diesen zweiten Gesamtrang für das Team sichern konnten."

Gassner jr. gewinnt 2WD-Wertung

Spannende Kämpfe lieferten sich auch die Piloten in der Wertung der Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse. Am Freitagabend gingen zunächst Armin Holz/Frank Nowotny (Celle/Lehrte) im DS3 R3 in Führung, bis sie ein Getriebeschaden auf der dritten Prüfung stoppte. Danach setzten sich Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier (Niestetal/Bielefeld) an die Spitze des Feldes, ehe Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) ihre Aufholjagd starteten: "Wir haben am Freitagabend mit kalten Reifen auf der ersten SP zu viel riskiert. Dadurch haben wir uns verbremst und mussten in einem Abzweig zurücksetzen", so Gassner.

Dank guter Zeiten übernahm die Toyota-Besatzung ab SP6 die Führung in der 2WD-Wertung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. "Wir freuen uns jetzt auf weitere Duelle mit Konstantin Keil, Armin Holz und Norman Kreuter, die dann hoffentlich bis zur letzten Prüfung dauern", so Gassner. Damit führt der Surheimer auch das 2WD-Championat mit 70 Punkten vor Norman Kreuter (53 Punkte) und Armin Holz (48 Punkte) an.

Lundberg gewinnt erneut im Opel Rallye Cup

Die Schweden Elias Lundberg/David Arhusiander sichern sich nach der AvD Sachsen Rallye ihren zweiten Sieg im ADAC Opel Rallye Cup. Nachdem Nico Knacker/Enrico Flores-Tigo (Siedenburg/Reichelsheim) und Karl-Martin Volver/Marten Madissoo (beide Estland) aufgrund von Fahrfehlern Zeit verloren, übernahm das schwedische Duo die Führung. Diese verteidigten sie bis ins Ziel vor den beiden belgischen Besatzungen Romain Delhez/Gerome Bollette und Grégoire Munster/Luis Louka. "Mir haben die Prüfungen hier sehr gut gefallen. Ich hatte ein gutes Gefühl für das Auto und bin happy, erneut zu gewinnen", so Lundberg. Zufrieden zeigte sich der zweitplatzierte Belgier Belhez, der sich gegen seinen Landsmann Munster durchsetzen konnte. "Wir haben toll gefightet und sind froh, dieses Ergebnis erzielt zu haben. So kann es im weiteren Verlauf der Saison gerne weiter gehen", erklärte Delhez.

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