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DRM: Rallye Stemweder Berg

Dreikampf um die Spitze in Deutschland

Dominik Dinkel möchte seine Tabellenführung in der DRM verteidigen, was Christian Riedemann und Marijan Griebel verhindern wollen.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Am 15./16. Juni findet mit der Rallye Stemweder Berg der vierte Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft 2018 statt. Dabei werden rund 70 Teams aus neun Nationen um den Gesamtsieg bzw. um Punkte in den verschiedenen Divisionen kämpfen. Christian Riedemann/Michael Wenzel (Škoda Fabia R5) sowie Marijan Griebel/Alexander Rath (Peugeot 208 T16 R5) haben in Niedersachsen das Ziel, die Meisterschaftsführenden Dominik Dinkel/Christina Kohl (Škoda Fabia R5) zu schlagen. Gekämpft wird auch um Punkte in der 2WD-Wertung, die derzeit von Armin Holz/Frank Nowotny (Citroën DS3 R3T Max) angeführt wird. An den beiden Veranstaltungstagen sind insgesamt 14 Sonderprüfungen über rund 144 Kilometer im Wettbewerbstempo zurückzulegen. Die Servicezone in Lübbecke gilt vielen Besuchern als Highlight, da sie den Teams unmittelbar beim Arbeiten zusehen können.

Mit seinem Gesamtsieg beim vorherigen DRM-Lauf baute Dominik Dinkel im Škoda Fabia R5 seine Tabellenführung weiter aus. Er liegt mit 72 Punkten klar vor seinen Verfolgern Riedemann (34) und Griebel (33). Der Bayer zeigt sich vor der Veranstaltung angriffslustig: "Wir wollen in Stemwede auf jeden Fall unseren zweiten Saisonsieg einfahren und die Meisterschaftsführung weiter ausbauen, auch wenn der Fight mit Christian und Marijan sicher wieder hart sein wird."

Für seinen ärgsten Verfolger Christian Riedemann verlief das Comeback im Škoda bisher recht erfolgreich. Mit einem zweiten Platz bei seiner Premiere in Sulingen und einem guten fünften Platz in Sachsen belegt der 30jährige derzeit den zweiten Tabellenplatz: "Die Rallye Stemweder Berg bin ich zuletzt vor zwei Jahren gefahren. Dort hatten wir mit starken Regenfällen zu kämpfen. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr trockener wird, denn ich habe nach meinem Ausfall im Jahr 2016 noch eine Rechnung mit Stemwede offen. Ich mag die Strecken rund um Lübbecke sehr und kann es kaum erwarten, wieder hinterm Steuer unseres Škoda Platz zu nehmen. Die Rallye ist nicht weit von meiner Heimat entfernt, weshalb ich viele Fans und Freunde entlang den Strecken erwarte."

Etwas zurückhaltender zeigt sich Marijan Griebel, der mit seinem Peugeot 208 T16 R5 an den Start geht, bei dieser Rallye bislang aber nur einmal in die Wertung gekommen ist: "Die Charakteristik kommt unserem Auto auch nicht ganz entgegen, dennoch ist eine Podiumsplatzierung das klare Ziel. Ich schaue weiterhin von Rallye zu Rallye und möchte das bestmögliche Ergebnis für Peugeot Deutschland erzielen." Ein dritter Platz in Sulingen und ein heiß umkämpfter vierter Platz in Sachsen belegen seinen Aufwärtstrend.

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