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ERC: Liepaja-Rallye

Zehn Tage Strafdienst für Lukyanuk

Seine Tempoverstöße bei der Liepāja-Rallye haben für Alexey Lukyanuk Folgen: Er erhält Strafdienst und könnte Punkte verlieren.

Für Temposünder Alexey Lukyanuk ist es am Wochenende bei der Liepāja-Rallye nicht bei einer Geldbuße von 5.000 Euro geblieben: Die Sportkommissare verhängten nach zwei massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen auf einem Verbindungsstück weitere Strafen gegen den amtierenden Rallyeeuropameister.

Lukyanuk muss insgesamt zehn Tage lang Strafdienste im Rahmen von Aktionen des Automobilweltverbands FIA zum Thema "Sicherheit im Straßenverkehr" ableisten. Außerdem droht ihm ein Verlust der Meisterschaftspunkte aus Lettland, wobei der Wertungsausschluss für den Rest der Saison zur Bewährung ausgesetzt wurde. Er darf sich heuer zumindest ähnliche Fehltritte also nicht mehr erlauben.

Lukyanuk war am Sonntag Morgen auf einer Verbindungsetappe streckenweise mehr als 60 km/h schneller gefahren, als es auf der jeweiligen Straße erlaubt war. Insgesamt, so ergab die Auswertung des GPS, hatte der Russe das Tempolimit über einen Zeitraum von 14 Minuten überschritten.

Zur Erklärung gab Lukyanuk an, es habe an seinem Auto ein Problem mit den Bremsen gegeben, das er beheben musste. Anschließend sei ihm auf dem Weg zur nächsten Kontrolle die Zeit knapp geworden. Da nur wenig Verkehr auf der Straße gewesen sei, sei er deutlich zu schnell gefahren, um pünktlich an der Zeitkontrolle anzukommen.

Mit dieser Erklärung konnte Lukyanuk die Sportkommissare allerdings nicht überzeugen, sie sahen darin keine Entschuldigung für sein Fehlverhalten. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Lukyanuk damit zahlreiche Bemühungen der FIA zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr konterkariert habe.

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