RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Zeitstrafe kostet Rosenberger Sieg auf Mallorca

Wie gewonnen ...

Der dritte Sieg blieb Kris Rosenberger trotz dominanter Leistung leider verwehrt, drei Minuten Zeitstrafe nach Stempel-Chaos kosten dem Porsche-Pilot den Sieg.

Wie von Kris Rosenberger bereits vor dem Start der „17. Rally Rally Clásico Isla de Mallorca-Puerto Portals” angekündigt, war die Konkurrenz in diesem Jahr zwar zahlenmäßig etwas geringer, die Qualität der Mitbewerber aber dennoch extrem hoch. Vor allem der Porsche-911-Pilot Florian Feustel, der übrigens auf die Ansage von Christina Ettel vertraute, sowie der starke Lokalmatador Nadal Galiana im bärenstarken Ford Escort erwiesen sich von Beginn an als hartnäckige Gegner.

Dabei begann Kris Rosenberger mit einem Missgeschick, wie der Neo-Steirer erläutert: „Die Bedingungen waren schwierig, es war teilweise noch feucht – da haben wir zu den falschen, nämlich zu harten Reifen gegriffen. Das hat gleich zu Beginn etwas Zeit gekostet.“ Dazu kam, dass dann auch noch die Technik streikte: „Wir sind beinahe eine ganze Sonderprüfung lang im dritten Gang festgesteckt, das war nicht so lustig“, so Rosenberger, der sich aber wie immer auf die Technik-Crew rund um Mario Hell verlassen konnte: „Mario hat das Problem blitzschnell behoben, Gott sei Dank!“

Vom Reifen- und Schaltungs-Problem abgesehen drückten Kris Rosenberger und Co-Pilotin Sarah Adolph der Rally Mallorca aber danach deutlich ihren Stempel auf. 12 von 14 SP-Bestzeiten holte das österreichisch-britische Porsche-Duo, was am Ende auch zum Sieg gereicht hätte – wenn da nicht eine etwas fragwürdige Zeitstrafe gewesen wäre, die man bei einer chaotischen Zeitkontrolle ausfasste, wie Kris Rosenberger erläutert:

„Angeblich haben wir zu früh eingestempelt, daher die drei Minuten Strafzeit. An dieser ZK herrschte aber ziemliche Verwirrung, auch andere Teams waren davon betroffen. Wir haben’s sportlich genommen, andere haben Protest eingelegt – und Recht bekommen. In der Retrospektive müssen wir sagen, wir hätten auch protestieren sollen, aber jetzt ist es, wie es ist. Der zweite Platz ist trotzdem toll, vor allem aber war es wieder einmal eine wunderschöne Rallye bei Freunden, mit bestem Wetter und ganz viel Spaß am Autofahren. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder Fans an den Sonderprüfungen begrüßen dürfen, das macht das Rallyefahren nämlich gleich noch einmal so schön!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Zeitstrafe kostet Rosenberger Sieg auf Mallorca

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Roßgatterer & Wurm

ORM2-Sieg für Roßgatterer

Martin Roßgatterer hat die Jännerrallye in der ORM2 gewonnen. Der Lokalmatador feiert damit gemeinsam mit Andreas Thauerböck seinen größten Karriereerfolg. Teamkollege Manuel Wurm erreichte bei seiner Rally3-Premiere den achten Rang.

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Jännerrallye: Bericht Neulinger

Premierensieg mit BRR im BWT Lancia

Saisonauftakt nach Maß: Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger dominierte die Kategorie der 2WD-Fahrzeuge bei der 39. Jännerrallye 2026 klar und holte mit Co-Pilot Jakob Ruhsam den Sieg in der ORM3- und der Junioren-Wertung!

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.