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Herbst-Rallye: Bericht MIG Austria

Aller guten Dinge sind drei

Der Motorsportclub MIG Austria zeigt sich mit dem Einsatz bei der Herbst-Rallye überaus zufrieden. Alle drei eingesetzten Fahrzeuge - das Vorausfahrzeug, ein "Hundeknochen-Escort" und ein synthetik-treibstoffbetriebener VW Scirocco - lieferten überzeugende Leistungen ab.

Der Motorsportclub MIG Austria mit Sitz in Pyhra stellte neben dem Sicherheitsfahrzeug mit der Startnummer 0 und dem prominenten Fahrer Michael Kogler mit Copilotin Jenny Hofstädter, auch einen weiteren "Hundeknochen-Escort" Ford RS 2000 (Baujahr 1972) mit Gottfried Kogler am Volant und Copilot Andre Kachel am Beifahrersitz, der um wertvolle Staatsmeisterschaftspunkte bei den historischen Fahrzeugen mitfuhr. Der dritte im Bunde: Joe Rittner mit Copilotin Doris Rittner sorgten mit ihren umweltfreundlichen synthetik-treibstoffbetriebenen VW Scirocco nicht nur für saubere Umwelt, sondern auch für Fabelzeiten.

Michael Kogler zeigte mit dem Rallyeröffnungsfahrzeug (ebenfalls ein "Hundeknochen-Escort) spektakuläre Drifts und bewies damit eindrucksvoll, dass er auch nach 6 Monaten Rennpause das "Fahren" nicht verlernt hatte.

Senior Kogler hingegen fightete ab der 1. Sonderprüfung um Sekunden mit der starken Konkurrenz (immerhin waren sensationell acht historische Ford Escort am Start) und die "Oldies" bewiesen, dass sehr wohl mit den modernen Rallyefahrzeugen mithalten konnten.
Nach acht Sonderprüfungen und zwei kleinen "Ausritten" (das Team dankt den vielen Zuschauern, die dem Auto sofort wieder auf die Strecke zurück holfen) konnte Gottfried Kogler den 5. Gesamtrang bei den Historischen Rallyefahrzeugen (16 Starter) erreichen.

Der schnellste Taxler aus St. Pölten, Joe Rittner mit Gattin Doris als Co, wiederum konnten ab Sonderprüfung 1 bereits mit einer 20. Gesamtzeit für Aufsehen sorgen. War doch sein einziges Rennfahrzeug mit Synthetischen Treibstoff ein Beweis, dass auch mit umweltfreundlicher Energie "sauschnell" gefahren werden kann. Der 20. Gesamtrang in dem so extrem stark besetzen Starterfeld war auch schließlich der Endstand nach 8 Sonderprüfungen.

In bereits 2 Wochen möchte das Team bereits weiter um Erfolge kämpfen, wieder im Waldviertel bei der W 4 Rallye im Raum Horn.

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