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Hyundai: 2022er-WRC-Auto wird "deutlich anders" aussehen Das derzeitige Hyundai i20 Rally1-Testfahrzeug
Hyundai Motorsport

2022er-WRC-Auto von Hyundai wird "deutlich anders" als Prototyp aussehen

Laut Motorsportchef Andrea Adamo wird das nächstjährige WRC-Auto von Hyundai mit dem aktuell im Einsatz befindlichen Testauto nicht viel gemein haben

Das Einsatzfahrzeug von Hyundai für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022 wird nach den Worten von Motorsportchef Andrea Adamo "deutlich anders" aussehen als der Prototyp auf Basis eines i20, mit dem das Werksteam des südkoreanischen Herstellers aktuell die Entwickelung für das neue Rally1-Reglement vorantreibt.

"Ich glaube das einzige, was wir behalten haben, sind die Felgen", sagt Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. Mit der Testversion des i20 Rally1 hatte Hyundai im Oktober in Italien eine komplette Rallye simuliert, um die Abläufe mit neuen Hybrid-Antrieben zu erproben. Der Automobil-Weltverband FIA hatte den Test intensiv verfolgt.

Laut Adamo sei dieser Test unter Wettbewerbsbedingungen ein wichtiger Test gewesen, "aber die Antworten sind noch viel wichtiger", meint der Motorsportchef. Auf die Frage, wie weit Hyundai mit der Entwicklung des neuen Autos sei, welches vom 20. bis 23. Januar 2022 bei der Rallye Monte-Carlo debütieren wird, antwortet Adamo mit folgender Analogie:

"Es ist ein bisschen wie in dem Film Shrek, wo sie auf dem Weg in ein weit, weit entferntes Land sind und der Esel immer wieder fragt: 'Sind wir schon da?' Im Grunde bin ich für meine Ingenieure wie der Esel. Das Problem ist, dass wir nicht genau wissen, wo wir hinmüssen."

Gut acht Wochen bleiben Hyundai und den anderen Teams noch zur Vorbereitung auf den WRC-Saisonstart 2022. Auf die Frage, ob Hyundai bis dahin bereit sein wird, antwortet Adamo: "Das Problem ist, dass wir keine andere Wahl haben, als bereit zu sein."

"Auch wenn die Leute denken, dass ich mächtig bin, habe ich nicht die Macht, die FIA anzurufen und sie zu bitten, die Veranstaltung um eine Woche zu verschieben, weil ein Lieferant die Teile nicht rechtzeitig geliefert hat", sagt der Italiener. "Es gibt Zeitpläne, und die muss man respektieren."

Motorsport-Total.com

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