RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai: 2022er-WRC-Auto wird "deutlich anders" aussehen Das derzeitige Hyundai i20 Rally1-Testfahrzeug
Hyundai Motorsport

2022er-WRC-Auto von Hyundai wird "deutlich anders" als Prototyp aussehen

Laut Motorsportchef Andrea Adamo wird das nächstjährige WRC-Auto von Hyundai mit dem aktuell im Einsatz befindlichen Testauto nicht viel gemein haben

Das Einsatzfahrzeug von Hyundai für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022 wird nach den Worten von Motorsportchef Andrea Adamo "deutlich anders" aussehen als der Prototyp auf Basis eines i20, mit dem das Werksteam des südkoreanischen Herstellers aktuell die Entwickelung für das neue Rally1-Reglement vorantreibt.

"Ich glaube das einzige, was wir behalten haben, sind die Felgen", sagt Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. Mit der Testversion des i20 Rally1 hatte Hyundai im Oktober in Italien eine komplette Rallye simuliert, um die Abläufe mit neuen Hybrid-Antrieben zu erproben. Der Automobil-Weltverband FIA hatte den Test intensiv verfolgt.

Laut Adamo sei dieser Test unter Wettbewerbsbedingungen ein wichtiger Test gewesen, "aber die Antworten sind noch viel wichtiger", meint der Motorsportchef. Auf die Frage, wie weit Hyundai mit der Entwicklung des neuen Autos sei, welches vom 20. bis 23. Januar 2022 bei der Rallye Monte-Carlo debütieren wird, antwortet Adamo mit folgender Analogie:

"Es ist ein bisschen wie in dem Film Shrek, wo sie auf dem Weg in ein weit, weit entferntes Land sind und der Esel immer wieder fragt: 'Sind wir schon da?' Im Grunde bin ich für meine Ingenieure wie der Esel. Das Problem ist, dass wir nicht genau wissen, wo wir hinmüssen."

Gut acht Wochen bleiben Hyundai und den anderen Teams noch zur Vorbereitung auf den WRC-Saisonstart 2022. Auf die Frage, ob Hyundai bis dahin bereit sein wird, antwortet Adamo: "Das Problem ist, dass wir keine andere Wahl haben, als bereit zu sein."

"Auch wenn die Leute denken, dass ich mächtig bin, habe ich nicht die Macht, die FIA anzurufen und sie zu bitten, die Veranstaltung um eine Woche zu verschieben, weil ein Lieferant die Teile nicht rechtzeitig geliefert hat", sagt der Italiener. "Es gibt Zeitpläne, und die muss man respektieren."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Tänak und Rovanperä zurück

Toyota enthüllt sein WRC-Aufgebot 2027

Toyota hat sein WRC-Aufgebot für 2027 vorgestellt: Ott Tänak und Kalle Rovanperä kehren zurück, während Sebastien Ogier zunächst nicht zum Kader gehört

TEC7 ORM2: Geplante Regeländerung

Müssen Protos eingebremst werden?

Bei der kommenden Sitzung der AMF Rallyekommission sollen Proto-Fahrzeuge eingebremst werden - Christoph Zellhofer kann das nicht nachvollziehen, Wolfgang Schmollngruber ist empört.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

Austrian Rallye Challenge 2026

Grande Finale: Gerolf Schuller ist Clubmeister!

Bei einem großartigen Finale im Rahmen der sensationellen Herbstrallye sind in der Austrian Rallye Challenge die letzten Entscheidungen gefallen. ARC-Clubmeister 2026 wurden Gerolf Schuler und Kathrin Redlingshofer-Milev.

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt