RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai: Italien als Testlauf für Kroatien Thierry Neuville wird nächste Woche in Italien fahren (Archivbild)
Motorsport Images

Hyundai-Duo nutzt italienische Rallye als Testlauf für Kroatien

Thierry Neuville und Craig Breen werden sich in der nächsten Woche mit der Teilnahme an der "Rally il Ciocco" auf dem WM-Lauf in Kroatien vorbereiten

Hyundai nutzt die Pause bis zum nächsten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) Ende April in Kroatien in der nächsten Woche zu einer Art Test unter Wettbewerbsbedingungen. Thierry Neuville und Craig Breen werden vom 11. bis 13. März bei der "Rally il Ciocco", der Auftaktveranstaltung der italienischen Rallye-Meisterschaft an den Start gehen.

Die Asphaltrallye in der Toskana dient den beiden Piloten als Vorbereitung auf die WM-Premiere in Kroatien, wo ebenfalls auf Asphalt gefahren wird. Allerdings werden Neuville und Breen in Italien nicht mit dem Hyundai i20 WRC, sondern mit der R5-Variante des Autos fahren.

"Das ist eine wirklich gute Gelegenheit für Martijn und mich, und weitere Kilometer zu bekommen und unsere Partnerschaft vor dem nächsten WRC-Lauf zu stärken", sagt Neuville. Der Belgier hatte am vergangenen Wochenende nach der Arctic-Rallye bestätigt, dass er die Zusammenarbeit mit Beifahrer Martijn Wydaeghe vorerst fortsetzen wird.

Neuville macht vorerst mit Wydaeghe weiter

Wydaeghe war kurz vor dem Saisonstart von Neuville verpflichtet worden, nachdem eine Einigung mit seinem langjährigen Beifahrer Nicolas Gilsoul gescheitert war. Bei der Arctic-Rallye hatte Neuville am Samstag jedoch über Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit seinem Beifahrer gesprochen.

Neben technischen Problemen mit der Intercom-Anlage im Auto spielt dabei auch eine Rolle, dass der Flame Wydaeghe und der deutschsprachige Belgier Neuville auf Französisch und damit beide nicht in ihrer Muttersprache miteinander kommunizieren.

An diesen Anlaufschwierigkeiten will Neuville in der nächsten Woche in Italien arbeiten. "Ich werde die Il-Ciocco-Rallye zum ersten Mal fahren, haben aber gehört, dass sie Strecken sehr schön und schwierig sein sollen", sagt er.

Breen auch in Kroatien im dritten Hyundai?

Breen kennt die "Rally il Ciocco" bereits aus dem Jahr 2019, als er dort am Steuer eines Skoda Fabia R5 nur knapp das Podium verpasste. "Ich freue mich, dass ich wieder ins Auto kommen und zusätzliche Rennkilometer auf Asphalt fahren kann - vor allem auf solch wunderschönen Straßen", sagt er. "Aber ich hoffe natürlich auch auf ein gutes Ergebnis."

Die Nominierung von Breen für den Gaststart in Italien deutet darauf hin, dass der Ire auch bei der Rallye Kroatien für Hyundai fahren wird. Offiziell hat das Team seine Aufstellung für den dritten WM-Lauf noch nicht bestätigt. Breen teilt sich das dritte Autos des Teams in dieser Saison mit dem Spanier Dani Sordo.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: 3. Etappe

Ford dominiert - Guthrie neuer Spitzenreiter

Mitch Guthrie gewinnt die dritte Dakar-Etappe - Al-Attiyah und Loeb verlieren einige Minuten - Ford in der Gesamtwertung auf den ersten fünf Plätzen

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht