RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Oliver Solberg wieder im Hyundai i20 Coupe WRC Bei der Arktis-Rallye gab Oliver Solberg im Februar ein starkes WRC-Debüt
Motorsport Images

Rallye Italien: Oliver Solberg wieder im Hyundai i20 Coupe WRC

Nach seinem famosen Einstand bei der Arktis-Rallye in Finnland kehrt der 19-jährige Oliver Solberg für die Rallye Italien ans Steuer des Weltmeisterautos zurück

Bei der Arktis-Rallye in Finnland bestritt Oliver Solberg Ende Februar seine erste WM-Rallye am Steuer eines reinrassigen WRC-Fahrzeugs. Mit dem Hyundai i20 Coupe WRC, der Hyundai in den vergangenen beiden Jahren den Gewinn des Herstellertitels beschert hat, kam der junge Solberg auf Anhieb auf dem siebten Platz ins Ziel. In Kürze erhält der 19-jährige Sohn von Ex-Weltmeister Petter Solberg seine zweite Gelegenheit.

Denn bei der Rallye Italien auf Sardinien, die vom 3. bis 6. Juni im WRC-Kalender 2021 steht, darf Solberg zum zweiten Mal die WRC-Version des i20 Coupe fahren. Eingesetzt wird das Auto wie schon bei der Arktis-Rallye von 2C Competition in Kooperation mit Hyundai Motorsport.

"Es ist fantastisch, wieder im Hyundai i20 Coupe WRC sitzen zu können", sagt der junge Solberg und bekennt: "Die Arktis-Rallye liegt vom Gefühl her schon eine lange Zeit zurück. Seitdem ich damals im Ziel dieser Rallye aus dem Auto ausgestiegen bin, lechze ich danach, wieder einsteigen zu können."

Im Vergleich zur finnischen Winterrallye am Polarkreis wartet bei der Schotterrallye auf Sardinien eine ganz andere Herausforderung auf Solberg. Aus zwei Gründen sieht sich der Teenager aber gut vorbereitet: "Ich kenne diese Rallye aus dem vergangenen Jahr und habe somit bereits Erfahrung bei diesem Event. Und seit der Arktis-Rallye habe ich auch einen guten Eindruck davon, wie sich das Auto fährt."

Bei der 2020er-Auflage der Rallye Italien auf Sardinien, die damals coronabedingt im Oktober stattfand, fuhr der junge Solberg einen Skoda Fabia R5. Das vergleichbare R5-Modell des Hyundai i20 pilotierte er beim Saisonauftakt 2021, der Rallye Monte Carlo.

Nun steht Solberg vor seiner Rückkehr in die WRC-Spezifikation des i20. Ein konkretes Ziel in Form einer Platzierung setzt er sich für Italien aber nicht. "Wie schon in Finnland will ich einfach so viel wie möglich Erfahrung sammeln", hält der 19-Jährige den Ball flach. Ob er ein weiteres Mal überraschen wird?

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“