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Rallye: Absage
Grafik: Rallye Sankt Veit

Rallye Sankt Veit sagt ab

Einerseits noch keine Hinweise, wie die Öffnungsschritte konkret aussehen werden, zugleich impft und testet Sankt Veit auf dem Gelände der Rennbahn.

Noir Trawniczek

Es war wohl zu schön, um wahr zu werden - nach der Absage der Lavanttal-Rallye hofften die Veranstalter der Rallye Sankt Veit auf die Öffnungsschritte, welche die Bundesregierung ab 19. Mai durchführen möchte, bis zuletzt hoffte man auf ein Kärntner Rallyefestival der Superlative: Auftakt zur und Premiere in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM), zweiter Lauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC) und auch Station des Alpe Adria Rallye Cup (AARC).

Doch leider zogen die Veranstalter nun enttäuscht den Stecker. Michael Uschan vom Event & Rallye Club Sankt Veit erklärt: „Wir wollten mit Zuschauern und der Superspecialprüfung auf der Rennbahn fahren - doch dort werden derzeit die PCR- und Antígen-Tests sowie die Impfungen durchgeführt. Wir haben versucht, hier eine Lösung zu finden, doch in Zeiten der Pandemie hat die Gesundheit natürlich Vorrang. Es tut uns sehr leid, aber wir müssen die Rallye absagen.“

Für die Saison 2022 dafür bahnt sich ein spektakulärer Kärntner Schulterschluss an - und auch die ORM-Premiere möchte man in Sankt Veit gerne nachholen: „Ja, den ORM-Status wollen wir unbedingt. Wir haben mit den Verantwortlichen der Lavanttal-Rallye gesprochen und wollen im nächsten Jahr noch viel enger zusammenarbeiten - es wird wieder ein Kärntner ‚Doppelpack‘ angestrebt, denn geraade in schweren Zeiten muss man zusammenhalten. Das gilt von unserer Seite auch für alle anderen Veranstalter. Wir freuen uns, wenn die ORM nun im Schneebergland losgeht und wir würden natürlich gerne vor Ort sein.“

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