RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Szilveszter-Rallye: Vorschau Gruber
ZOZO

Oh du fröhliche Driftzeit

Bekanntlich feiert jeder die Weihnachts-Festtage auf seine Weise. Für das Racing Team Gruber ist während der traditionellen Weihnachts-Urlaubszeit fröhliches Driften angesagt. Zunächst einmal bei der Szilveszter-Rallye, wo wie im vergangenen Jahr Mario Wanko, der sonst als Team-Techniker aktiv ist, ins Lenkrad greifen wird. Als Copilot wird diesmal der ebenfalls aus dem Waldviertel stammende Benjamin Manz an Bord des Lada 2107 sein. Aber auch danach wartet für das Team ein wichtiger Termin.

Ein absolut volles Programm ist zurzeit für das Racing Team Gruber aus dem nördlichen Waldviertel im Gange, die Vorbereitungen für zwei bevorstehende Events, die mit großer Leidenschaft angegangen werden, laufen auf Hochtouren. Als nächster Einsatz geplant ist die Szilveszter-Rallye, die wie gewohnt am letzten Jahrestag im Gebiet nahe des Hungaroringes stattfindet. Nachdem hier bereits vor einem Jahr die Rallye-Premiere von Mario Wanko aus Dobersberg vonstattengegangen ist, die aufgrund der Witterungsverhältnisse ziemlich turbulent war, will der Team-Mechaniker sich nun erneut dem Wettbewerb stellen. Nach dem sehr stark fordernden Debüt, aber auch aufgrund einiger Testläufe in Ungarn und einem Spezial-Training auf dem Cross-Kurs von Fuglau um einige wertvolle Erfahrungen reicher, steigen die Chancen, bei dem Bewerb gegenüber dem Vorjahr ergebnismäßig aufzusteigen. Wichtig dabei ist auch, dass der Lada danach bis auf einige geringe Routine-Eingriffe keine Reparaturen benötigt. Denn dann soll der Wagen zu einem weiteren Festakt ausrollen.

Unterstützung während des Rallye-Betriebes wird Mario Wanko diesmal durch Benjamin Manz bekommen, der den Copiloten-Job übernehmen wird und bereits einige Rallye-Auftritte von Martin Kronabeter (Renault Clio) und Jürgen Hell-Mühlberger (Volvo 244 Turbo) begleitet hat. Somit ein Mann, der bereits mit den sportlichen Abläufen während einer Rallye vertraut ist und wie Vorgängerin Lisa Holzmüller bestens geeignet, um das Team optimal zu ergänzen. Der 33-jährige, der beruflich in einem Glasfaser-Produktionsbetrieb tätig ist, ist wie Mario äußerst verantwortungsbewusst und darauf bedacht, dass die Veranstaltung erfolgreich und möglichst problemlos bewältigt werden kann.

Man denkt auch bereits ein wenig voraus in Richtung Jännerrallye. Genau gesagt: das Christof Klausner Memorial. Hier geht es auch ohne Bezug zum eigentlichen Bewerb auf Zeit um sehr viel, immerhin wird die Demonstrationsfahrt, bei der sicher auch ein wenig zügiger gefahren werden wird, zu Ehren des auf tragische Weise verunglückten Christof Klausner abgehalten. Auch Martin Gruber will dem beliebten oberösterreichischen Rallyesportler, der sich in der späteren Phase seiner Karriere verstärkt auf publikumswirksame Auftritte verlegt hat und damit einen auffallenden Bekanntheitsgrad erreichen konnte, seinen Respekt und seine Hochachtung erweisen. Und auch mit einem Lada lässt sich gut driften – besonders in der etwas kälteren Jahreszeit. Der höchste Respekt, den man einem Helden wie Christof Klausner erweisen kann.

Stilistisch passt die Szilveszter-Rallye da gut dazu, nicht nur Termin-mäßig. Mario Wanko wird die Veranstaltung ganz im Sinne seines Teamchefs angehen, davon kann ausgegangen werden. Spaß ist Trumpf, auch mit etwas weniger PS. Die Ungarn machen es vor …

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Rallye Dakar 2026: Etappe 8

Al-Attiyah behauptet Führung

Saood Variawa (Toyota) erobert Etappensieg knapp vor Henk Lategan (Toyota) - Nasser Al-Attiyah (Dacia) verteidigt Führung, aber Verfolger kommen näher

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.