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Herbstrallye: Bericht Alpe Adria Rally Cup

Erfolgsgeschichte für italienische Teams

Beim Finallauf in Dobersberg wurde im „Alpe Adria Rally Cup“, wie auch in der „Alpe Adria Rally Trophy“ hart gefightet und unsere Gäste aus Italien holten sich gleich in beiden Wertungen den goldenen und den silbernen Jochen.

Hier die Aussendung des AARC/AART-Organisationsteams im O-Ton:

Mit den knappsten Punkteabständen in der Geschichte von AARC/AART, traten 12 Teams im hohen Norden von Österreich an, um ihr Glück zu versuchen und ihr Können zu beweisen.

Für Spannung war gesorgt, bei einigen Teams war die Nervosität vor Beginn zu spüren und die beiden Führenden in AARC und AART fielen bereits in SP1 und SP2 aus.

AARC (2WD):

Luif/Cerny, die als Führende nach Dobersberg kamen, waren die ersten Glücklosen dieser Rallye. Sie bauten bereits auf SP2 das linke Vorderrad ihres Opel Corsa R4 aus, verloren damit den Gesamtsieg im AARC und fielen sogar auf den sechsten Platz zurück.

Zanon/Piceno holten sich mit ihrem giftigen Renault Clio S1600 den Sieg in Österreich und den Gesamtsieg im AARC 2022, sowie den Sieg in der Klasse C2.

Damit geht der GOLDENE JOCHEN nach „bella ITALIA“.   

Fabio Soravito und Ilaria Angeli zeigten in Dobersberg, dass man auch mit einem kleinen Renault Clio RS super Zeiten fahren kann. Sie gewannen ihre Klasse und landeten am guten vierten Gesamtrang. Das ganze Jahr über sammelten die beiden fleißig Punkte, kamen immer ins Ziel und sind nun am zweiten Platz der AARC - Jahreswertung zu finden und sie können sich zusätzlich noch über den Sieg in der AARC Klasse C3 freuen.

Damit geht auch der SILBERNE JOCHEN nach „bella ITALIA“.

Am dritten Platz gesamt konnten wir das österreichische Duo Thomas Regner und Gottfried Witzmann mit ihrem Renault Clio R3 begrüßen, was nun auch in der AARC-Jahreswertung den dritten Podiumsplatz ergibt und den zweiten Platz in der Klasse C2 sichergestellt hat.

Der BRONZENE JOCHEN bleibt damit in ÖSTERREICH

Mit einem sensationellen zweiten Platz in Dobersberg schlossen Niki Schelle und Lina Meter, mit ihrem Suzuki Ignis S1600, die Saison ab. Sie belegen nun den undankbaren 4. Gesamtrang der AARC 2022, obwohl die beiden nur viermal die Zielflagge sahen, zwei Rallyes ausließen und einmal ausgefallen sind.

Der dritte Platz in der Klasse C3 ist sich damit noch ausgegangen.

Schade, dass die beiden aus beruflichen Gründen nicht mehr Rallyes bestreiten konnten, denn sie waren immer in Schlagdistanz zu Zanon /Piceno.

Es bleibt also zu hoffen, dass wir die beiden sympathischen Deutschen in der Saison 2023 wieder begrüßen können und sie mehr Rallyes in Angriff nehmen können.

Für noch mehr Spannung wäre damit sicher gesorgt.

Platz fünf holten sich Secondin/Meneano und damit belegen die beiden immer lustigen Italiener den achten Gesamtrang der AARC 2022.

Mit dem sechsten Platz bei der Herbstrallye, fixierten Hopf/Reitmaier mit ihrem unterlegenen Opel Corsa OPC auch ihren zweiten Platz in der Klasse C3 und befinden sich in der Endwertung am fünften Gesamtrang.

Alessandro Prodorutti und Cinzia Moro, die mit dem wahrscheinlich schwächsten Auto nach Dobersberg kamen, zeigten mit ihrem Peugeot 106, dass man auch ohne viel PS oder Allrad enormen Spaß haben und auch schnell sein kann. Sie fixierten mit ihrem siebenten Platz das gleiche Ergebnis in der AARC-Gesamtwertung und den Klassensieg in der Klasse C4.

AART (4WD):

Auch in der großen Allradklasse begann alles unheimlich spannend.

Leider war aber bereits in der ersten SP schon die Luft draußen, denn der in der Zwischenwertung führende Simone Boscariol, musste seinen wunderschönen Renault Clio N 5 bereits in der ersten SP mit Getriebeschaden abstellen.

Der Gesamtsieg war damit verloren. Ein Drama, wenn man bedenkt, dass Simone keine Mühen gescheut hat von der Toskana anzureisen, um den Sieg einzufahren. Der Vizemeistertitel war aber dennoch fixiert.

Damit geht der SILBERNE JOCHEN nach „bella ITALIA“.

Zum zweiten Mal in Folge und einem dritten Platz in Dobersberg, krönten sich damit Alessandro Prosdocimo und Marsha Zanet, mit ihrem Skoda Fabia R5, zum Meister der AART 2022 und konnten auch den Sieg in der Klasse T1 für sich verbuchen.

Der GOLDENE JOCHEN geht damit auch nach „bella ITALIA“.

Die beiden Italiener haben jedes Jahr weitere Teams zum AARC/AART gebracht und haben gemeinsam mit RB-Motorsport vor, 2023 mit noch mehr Teams aus Italien am AARC teilzunehmen.

Der Sieg in der AART ging in Dobersberg an Peter Eibisberger und Claudia Maier, auf einem Ford Fiesta R5 aus dem Hause ZM- Motorsport und der zweite Platz in der Klasse T1 war damit auch fixiert.

Damit geht der BRONZENE JOCHEN nach ÖSTERREICH.

Der dritte Gesamtrang in der AART war zwar schon zuvor abgesichert, aber ein Start in Dobersberg trotzdem immer am Plan.

Die beiden Steirer holten sich zudem den 2. Gesamtrang der Herbstrallye und zeigten Rallyesport vom Feinsten. Wir hoffen, die beiden im nächsten Jahr wieder beim AART begrüßen zu können.

Den zweiten Platz der AART in Dobersberg holte sich das Family Team Markus und Sabine Steinbock auf ihrem Hyundai i20. Ein versöhnlicher Saison Abschluss einer Saison mit viel Pech. Der dritte Platz in der Klasse T1 ist mit dieser Platzierung aber trotzdem abgesichert. 

Gerald Rigler ist wohl der Pechvogel der Saison. Krankheitsbedingt konnte er in Dobersberg nicht antreten und mit nur drei Starts und einer Zielankunft, geht sich nicht mehr als der fünfte Platz für Rigler/Heigl in der AART aus.

Schade, denn einen FORD FOCUS WRC gibt’s nicht alle Tage in der Szene und die beherzte Fahrweise von Gerald wäre ein Augenschmaus für alle Fans gewesen.

Wir wünschen „Schraubi“ an dieser Stelle alles Gute und hoffen ihn trotzdem bei der Jahressiegerehrung von AARC/AART am 19.11. in St. Veit begrüßen zu können.

Wir gratulieren allen Teams und freuen uns auf einen würdigen Saisonabschluss bei der Siegerehrung in St. Veit.

Euer AARC/AART Organisationsteam

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