RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Lavanttal Rallye: Wetterbericht
Daniel Fessl

Die Laune des Aprils führt spannend die Regie

Am Wochenende gibt die Rallye-Elite rund um Wolfsberg ordentlich Gas. Dabei sollten die Teams aber lieber eine breite Auswahl an Reifen mitnehmen: Wettertechnisch zieht der April für die 44. WeinbergerHolz Lavanttal Rallye alle Register.

Das Lavanttal – 1000 Quadratkilometer Natur pur, 64 Kilometer lang schlängelt sich der Fluss Lavant durch eines der beeindruckendsten Täler des südösterreichischen Raums. Und mittendrin die Stadt Wolfsberg, wo es an diesem Wochenende mit dem hochkarätigsten Motorsportspektakel Kärntens rund geht. Die WeinbergerHolz Lavanttal Rallye geht nach zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause zum 44. Mal über die Bühne. Drei Tage Action und Rennsport vom Feinsten warten auf die Fans. Morgen, Donnerstag um 18 Uhr die Opening Party mit Zeremonienstart direkt in Wolfsberg, Freitag und Samstag dann zwölf herausfordernde Wertungsabschnitte in der Umgebung der Bezirksmetropole.

Herausfordernd sind die Sonderprüfungen nicht nur wegen ihrer bekannten Selektivität, sondern auch deshalb, weil der April mit seinen Wetterkapriolen wieder mal glaubt, lästiger sein zu müssen als z. B. ein Virus namens C. Kurz gesagt: Einer der launenhaftesten Monate des Jahres lässt sich auch heuer nicht in die Karten blicken, was die Meteorologie betrifft. Kaum glaubt man, ihn durchschaut zu haben, schlägt er einen unerwarteten Haken und wirbelt Sonne, Wind und Regen genauso durcheinander wie Wärme und Kälte.

So will es also die Regie der Jahreszeit, dass sich die beiden Renntage Freitag und Samstag unterschiedlich präsentieren werden. Laut Prognose, so man diese stellen kann, zeigt sich der erste Tag noch wolkenverhangen, jedoch trocken. Am zweiten Tag, der mit acht Sonderprüfungen besonders anstrengend ausgelegt ist, mischt der Regen jedoch ziemlich dauerhaft mit, sodass die Teams in Sachen Reifenwahl gefordert sein werden. Schnee wird durch die relative Wärme von um die 10 Grad plus unwahrscheinlich, wenngleich in den Prüfungen 5 bis 8, wenn es auf den 1000 Meter hoch gelegenen Prebl (Schulterkogel) geht, vielleicht doch etwas Matsch auf die Piloten warten könnte.

Für Abwechslung ist also gesorgt, wenn sich Österreichs derzeit beste Rallyefahrer endlich wieder im Lavanttal messen können. Vor allem, weil alles, was sie hier soeben übers Wetter gelesen haben, schon jetzt wieder ganz anders sein kann. Ja, so ist er halt, der April! Spannend, spontan und unberechenbar ….. eigentlich alles, was der Rallyesport auch ist.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Dacia und KTM haben in Saudi-Arabien gewonnen, aber wie sieht es in den anderen Kategorien aus? - Ein Überblick mit den Ergebnissen der deutschsprachigen Fahrer