RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bekommt Sordo eine weitere WRC-Saison? Dani Sordo würde gerne weiterhin in der WRC fahren
Motorsport Images

Quo vadis, Dani Sordo: Bekommt der Veteran eine weitere WRC-Saison?

2023 würde Dani Sordo 20-jähriges Jubiläum in der Rallye-WM feiern, doch noch weiß der erfahrene Spainer nicht, ob und wo er im nächsten Jahr fahren wird

2003 gab Dani Sordo bei der Rallye Spanien sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und bestritt seitdem in jeder Saison WM-Läufe. Doch ob der Spanier im kommenden Jahr sein 20-jähriges Jubiläum in der WRC feiern kann, ist aktuell noch offen.

"Aktuell weiß ich nicht, wie der Plan [für die nächste Saison] aussieht", wird Sordo auf der offiziellen Website der WRC zitiert. "Ich weiß nur, dass es keine volle Saison in der WRC sein wird. Ich habe jetzt einige andere Ideen, ein paar Cross-Country-Rallyes, und das kann auch interessant sein."

Sordo, der in seiner WRC-Karriere drei WM-Rallyes gewann, gehört seit der Rückkehr von Hyundai in der Saison 2014 zum Werksfahrerkader des südkoreanischen Herstellers. Seit 2018 fuhr er aber keine komplette Saison mehr, sondern teilte sich das dritte Auto des Werksteams mit anderen Fahrern.

Vierter Saisonstart bei der Rallye Spanien

In der aktuellen Saison wechselt sich Sordo mit Oliver Solberg ab. Bei der Rallye Spanien im Oktober soll Sordo seinen vierten Saisonstart absolvieren. Der Spanier hofft, dass im Anschluss an seine Heimrallye Klarheit über seine Zukunft herrscht.

Der 39-Jährige würde gerne weiter in der WRC fahren, so lange er dort konkurrenzfähig ist. "Ich möchte bleiben, solange ich ein guter Fahrer bin", sagt er. "Solange ich das Gefühl habe, dass ich schnell bin und gut fahre, bin ich glücklich."

"Ich möchte nicht zu einer Rallye kommen und darauf warten, dass die anderen ausfallen, damit ich Punkte holen kann", ergänzt Sordo. "Im Moment genieße ich das Fahren und die Kämpfe. Wenn das nicht mehr der Fall sein sollte, dann werde ich aufhören."

Situation bei Hyundai noch unklar

Der stellvertretende Hyundai-Teamchef Julien Moncet hatte nach der Akropolis-Rallye gesagt, dass das Team mögliche Fahreroptionen für das nächste Jahr untersuche. Während die Zusammenarbeit mit Thierry Neuville fortgesetzt werden soll, stehen bei Ott Tänak trotz eines bestehenden Vertrags die Zeichen auf Absprung.

Der Este hatte das Team in dieser Saison mehrfach öffentlich kritisiert, zuletzt nach einer Teamorder bei der Akropolis-Rallye, durch die er sich um eine Siegchance gebracht sah.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden

Nach Unfall und Amputation

Baumel gibt tatsächlich Dakar-Comeback

Er verlor bei einem Verkehrsunfall sein Bein - Doch Mathieu Baumel gibt nicht auf - Der vierfache Dakar-Sieger wagt mit X-raid das unglaubliche Comeback 2026

Guillaume De Mevius (X-raid Mini) gewinnt die erste Etappe in Saudi-Arabien - Zwei Reifenschäden bei Sebastien Loeb (Dacia) - Yazeed Al-Rajhi verfährt sich in der Wüste

Dakar-Favoritencheck Motorräder

KTM gegen Honda, Sanders gegen Schareina

KTM, Honda und Hero im Fokus - Die Rallye Dakar 2026 verspricht Spannung bei den Motorrädern - wer die größten Favoriten in Saudi-Arabien sind...

Erinnerungen eines Sportreporters

Abschied von der „Jänner“

ORF-Legende und motorline-Kolumnist Peter Klein blickt voller Wehmut zurück auf seine letzte Jännerrallye 2006 und verrät, wen er 2026 ganz oben in seiner Liste der möglichen Sieger stehen hat.

Jännerrallye: Nach SP2

Auftakt mit einigen Überraschungen

Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER läuft seit heute in der Früh / In Führung liegt nach zwei von insgesamt 18 Prüfungen der österreichische Serien-Staatsmeister Simon Wagner