RALLYE

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Mühlsteinrallye: Bericht Friedl
Daniel Fessl

Nur das Mindest-Ziel erreicht

Eugen Friedl vom MCL 68 – Motorklub Leobersdorf fand bei dieser Rallye nie so richtig den Rhythmus, konnte aber wenigstens wichtige Punkte im Alpe-Adria-Rallye-Cup einfahren.

Nach der sehr erfolgreichen W4-Rallye reiste Eugen FRIEDL mit Co-Pilot Helmut AIGNER mit viel Selbstvertrauen und Motivation ins Mühlviertel zur Perger Mühlsteinrallye an. Aber leider war schnell klar, dass die Umstellung vom „heißen“ Schotter auf den aufgeheizten Asphalt doch nicht so einfach war! Zudem waren die beiden bei dieser Rallye zum allerersten Mal am Start.

Die erste Sonderprüfung war noch ein Herantasten, ab SP 2 wollten Eugen und Helmut aber wieder richtig aufs Tempo drücken. Nach der 3. Sonderprüfung im Regrouping und beim SP-Zeitenstudium stellte sich dann aber bei Eugen eine gewisse Ernüchterung ein: Die gefahrenen Zeiten auf den Sonderprüfungen waren nicht zufriedenstellend. Im Team herrschte zunächst eine gewisse Ratlosigkeit, im Rahmen der ersten Analyse kam aber die Erkenntnis, dass Eugen sein Reifenkonzept im Vorfeld für diese heißen Witterungsbedingungen nicht bis zum Ende durchgedacht hatte.

Zitat: „Ich kann kein richtiges Vertrauen zu den Reifen aufbauen“ Für die nächsten Sonderprüfungen wurde am Reifensektor etwas verändert. Nachdem die Zeiten in den nächsten Sonderprüfungen auch nicht wesentlich besser wurden, kam bei Eugen immer mehr die Erkenntnis durch, dass vielleicht der Fahrer ganz einfach mal einen schlechten Tag erwischt hat - soll ja im Sport vorkommen!

Bei den letzten beiden Sonderprüfungen gab es zumindest einen Aufwärtstrend, in dem die Zeiten von Eugen und Helmut gegenüber der vorhergehenden Runde doch etwas besser wurden. Irgendwie war aber „die Luft draußen“ und so beschränkten sie sich darauf, die wichtigen Punkte für den Rallye Cup einzufahren. „Am Ende haben wir das Ziel erreicht, die Plazierung war aber realistisch betrachtet enttäuschend.“

Am Ende geht der Dank des Fahrers neben dem Sponsor aber freilich dennoch vor allem an seinen Co-Pilot und das Serviceteam von Rallye-ABST, alle haben einen einwandfreien „Job“ gemacht.

Im Nachhinein ist nun aber eine umfassende Detail-Analyse angesagt, denn die Zeitrückstände zu gleichwertigen Teams gegenüber jenen der letzten gefahrenen Rallyes sind aktuell noch nicht nachvollziehbar. Dass nur die Reifen und die schlechte Tagesverfassung des Fahrers Gründe sein könnten, ist zu hinterfragen.

Fazit: Wenigstens den 3. Platz in der Zwischenwertung des Alpe-Adria-Cups AART abgesichert, wieder einige sehr wichtige Erfahrungen für die kommenden Asphalt-Rallyes gesammelt, nach vorne schauen und beim nächsten Bewerb versuchen, eine bessere Performance zu erreichen!

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