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Rebenland Rallye: Vorschau Zellhofer
Daniel Fessl

Im Rebenland soll es wieder klappen

Christoph Zellhofers Suzuki Swift ZMX wurde nach Testrallye im Burgenland gänzlich revidiert. Nun will man das Pech der letzten Rallyes abschütteln und punkten.

Ein Turbolader-Schaden bei der Jännerrallye und eine gebrochene Halbachse bei der Blaufränkischland-Rallye haben die Erfolgsbilanz von Christoph Zellhofer aus dem letzten Jahr etwas beeinträchtigt. Dies war auch der Grund, dass die Mannschaft von ZM-Racing den ZMX Prototyp komplett revidiert hat. Damit geht der 26-jährige Juniorchef des Autohauses Zellhofer im niederösterreichischen St. Georgen am Ybbsfelde mit einem generalüberholten Boliden bei der Rebenland Rallye am 17/18. März an den Start.

Diesmal wird wieder Andre Kachel auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Diese Kombination hat sich schon bei den letzten Einsätzen bewährt. Dies ist auch notwendig, da die Konkurrenz diesmal geradezu übermächtig ist. Analysiert man die Nennliste, findet man 35 Autos, die für den österreichischen Rallye-Cup gewertet werden, und dann findet man nicht weniger als 18 Fahrzeuge der höchsten Klasse RC2, die Top Ten Plätze in der Gesamtwertung fast sicher verhindern können.

Trotzdem sieht Christoph Zellhofer etwas Licht im Tunnel und begründet dies so: „Der Wagen sollte jetzt keinerlei Probleme mehr machen, unsere Techniker bei ZM-Racing kenne ich, die haben das Auto genauestens gecheckt und alle möglichen Schwachstellen verbessert. Ich selber bin mit meiner momentanen Performance sehr zufrieden und deshalb trotz der heftigen Konkurrenz auch optimistisch. Mit Andre komme ich auch im SUZUKI sehr gut zurecht. Wichtig ist es, keine Fehler zu machen. Die Rebenland Rallye ist zwar eine reine Asphaltrallye, aber wenn das Feld mit 85 Autos einmal durchgefahren ist, liegt so viel Rollsplit auf der Strecke, dass man fast schon von einer Schotterrallye sprechen kann. Aber das ist eben auch die schwierige Challenge, der wir uns als Team positiv stellen wollen.“

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