RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ott Tänak als "Puma-Dompteur" Ott Tänak ist mit dem Ford Puma noch am hadern
Motorsport Images

Ott Tänak: So klein ist das optimale Fenster beim Ford Puma von M-Sport

Laut Ott Tänak ist es nicht einfach den Ford Puma von M-Sport in der WRC im Grenzbereich zu fahren - Das optimale Fenster sei sehr klein

In der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) müssen die Fahrer volles Vertrauen in ihr Auto haben, um Spitzenleistungen zu erbringen. Deshalb ist es wichtig, die richtige Fahrzeugbalance zu finden, damit der Pilot das Maximum aus dem Auto herausholen kann. Laut Ott Tänak ist das im Ford Puma von M-Sport nicht so einfach, weil das optimale Fenster des Autos sehr klein ist.

Bei der vergangenen Rallye Kroatien fühlte sich der Weltmeister des Jahres 2019 im Auto wohl, was ihm den zweiten Platz hinter Toyota-Pilot Elfyn Evans einbrachte. Die beiden trennten nach der letzten Wertungsprüfung nur 27 Sekunden. Tänak sammelte damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung, in der er nach vier Läufen auf Rang vier liegt.

Die Saison 2023 war für Tänak bisher eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auf Platz fünf beim Auftakt in Monte Carlo folgte der Sieg im Schnee von Schweden. In Mexiko kämpfte der Este mit technischen Problemen und wurde nur Neunter. Mit Platz zwei in Kroatien setzte sich die Berg- und Talfahrt des M-Sport-Piloten fort.

In Osteuropa war die Pace da, was Tänak mit zwei Stage-Siegen eindrucksvoll unter Beweis stellte, doch auch dort hatte der Ford-Pilot mit Hindernissen zu kämpfen. Die Konstanz fehlte, um Evans gefährlich zu werden, dazu kamen kleinere technische Probleme am Auto. Trotz des holprigen Saisonstarts liegt der 35-Jährige nur vier Punkte hinter Sebastien Ogier und Evans.

"Das Auto hat die Pace, das sehen wir immer wieder, aber das optimale Fenster ist sehr klein und es war bisher schwierig herauszufinden, wo der perfekte Punkt des Autos ist", sagt er. "Das Team hat sehr hart gearbeitet und ich konnte mit der Konkurrenz mithalten. Aber wir müssen weiter hart arbeiten, um uns im Titelkampf zu etablieren."

Mit vier Punkten Rückstand in der Gesamtwertung ist Tänak "sehr zufrieden", zumal das Team in Kroatien "mit zwei Etappensiegen ein sehr gutes Ergebnis" erzielt habe. Jetzt geht es mit Vollgas nach Portugal, wo die nächste Rallye stattfindet. Vor dem nächsten Event wird M-Sport testen, um sich bestmöglich auf den nächsten Saisonlauf vom 11. bis 14. Mai auf Schotter vorzubereiten.

M-Sport-Teamchef Richard Millener will seiner Speerspitze im Team weiterhin volle Unterstützung geben, um das Auto noch konkurrenzfähiger zu machen. "Für uns ist der zweite Platz ein gutes Ergebnis", sagt er. "Ott hat gezeigt, dass er mit dem Auto gute Zeiten fahren kann, aber wir können noch daran arbeiten, ihm unter bestimmten Bedingungen ein komfortableres Auto zur Verfügung zu stellen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr