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WRC-Kollegen gedenken Craig Breen Kollegen wie Sebastien Ogier verbaschiedeten sich von Craig Breen
Motorsport Images

"Das Leben kann ungerecht sein": WRC-Kollegen gedenken Craig Breen

Mit emotionalen Worten nahmen die WRC-Kollegen Abschied vom verstorbenen Craig Breen und hoben seinen großartigen Charakter hervor

Die Nachricht vom Tod Craig Breens löste am Donnerstag in der gesamten Motorsportwelt Trauer und Entsetzen aus - vor allem bei den Beteiligten der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC).

Mit emotionalen Worten verabschiedeten sich viele Fahrerkollegen auf ihren Social-Media-Kanälen von dem Iren, der bei einem Test im Vorfeld der Rallye Kroatien im Alter von 33 Jahren tödlich verunglückt war. Dabei standen oft nicht nur die sportlichen Leistungen im Vordergrund, sondern die gewinnenden menschlichen Qualitäten.

"Mir fehlen die Worte. Jeder liebte Craig wegen seines großartigen irischen Charakters und seiner Leidenschaft für unseren Sport", schrieb der achtmalige Weltmeister Sebastien Ogier. "Meine Gedanken sind in dieser traurigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden, Craig, wir werden dich vermissen."

Ott Tänak: "Gerade haben wir uns noch geschrieben ..."

Sebastien Loeb, Breens zeitweiliger Teamkollege bei Citroën, M-Sport und Hyundai, schrieb: "Das Leben und dieser Sport können manchmal grausam sein. Das war heute der Fall."

Auch Ott Tänak war die Bestürzung über die traurige Nachricht anzumerken. "Ich kann nicht glauben, dass ich das jetzt schreibe. Das Leben kann so zerbrechlich und ungerecht sein. Kumpel, ich kann nicht glauben, dass wir dich verloren haben. Gerade noch haben wir uns geschrieben, und im nächsten Moment antwortest du nicht mehr. Ich vermisse dich so sehr, mein Freund."

Gus Greensmith, Breens letztjähriger Teamkollege bei M-Sport, blickte dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück: "Ich hätte nie gedacht, dass ich mich von dir verabschieden muss, mein Freund. Danke für all die netten Worte, für jeden Rat und dafür, dass du mein Freund warst.

Rallye in Irland wird aus Respekt abgesagt

Der ehemalige WRC-Pilot Mikko Hirvonen hob Breens große Leidenschaft für den Rallyesport hervor. "Ich kenne niemanden, der das Fahren so sehr geliebt hat wie du, wie sehr du jede einzelne Minute genossen hast", sagte der Finne. "Es fühlt sich so unfair an, dass ausgerechnet dir das passiert ist. Aber ich weiß, dass du auch da oben Vollgas geben wirst. Mein Herz ist heute bei deiner Familie."

Neben den WRC-Teams von Toyota und M-Sport sowie Rallye-Veranstaltern auf der ganzen Welt drückte auch FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem, früher selbst erfolgreicher Rallyefahrer, sein Mitgefühl aus. "Im Namen der FIA spreche ich der Familie und den Freunden von Craig Breen mein aufrichtiges Beileid aus. Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schweren Zeit bei seinen Angehörigen und der Rallye-Gemeinschaft".

Aus Respekt vor Breen wurde der für dieses Wochenende geplante zweite Saisonlauf zur irischen Schotter-Rallye-Meisterschaft abgesagt. "Angesichts dieser Tragödie haben der Rennleiter, der Vorsitzende, der Vorstand und die Mitglieder des Munster Car Club beschlossen, die Moonraker-Forestry-Rallye, die an diesem Wochenende stattfinden sollte, zu verschieben", heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Motorsport-Total.com

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