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WRC Rallye Kroatien 2023: Bericht Freitag Thierry Neuville liegt nach dem ersten Tag in Führung
Motorsport Images

WRC Rallye Kroatien 2023: Thierry Neuville führt nach dem ersten Tag

Thierry Neuville führt die Rallye Kroatien nach dem Freitag knapp vor Elfyn Evans an: Reifenschäden werfen Ogier und Rovanperä zurück

Am ersten Tag der Rallye Kroatien, dem vierten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2023, hat sich an der Spitze ein Zweikampf zwischen Thierry Neuville (Hyundai) und Elfyn Evans (Toyota) entwickelt, in dem der Belgier derzeit knapp die Nase vorn hat.

Nach acht von 20 Wertungsprüfungen führt Neuville mit 5,7 Sekunden vor Evans. Noch enger geht es im Kampf um Platz drei zu, wo Ott Tänak (Ford, +30,0 Sekunden) derzeit knapp vor Esapekka Lappi (Hyundai, +33,4 Sekunden) liegt.

Sebastien Ogier (Toyota) hat nach zwei Reifenschäden auf der zweiten und achten Wertungsprüfung als Fünfter bereits 1.23,7 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Dahinter folgen Takamoto Katsuta (Toyota), Pierre-Louis Loubet (Ford) und Kalle Rovanperä (Toyota).

Reifenschäden bei Ogier und Rovanperä

Der amtierende Weltmeister hatte wie sein Teamkollege Ogier auf der zweiten Wertungsprüfung einen Reifenschaden und musste das Rad wechseln, wodurch er rund zweieinhalb Minuten verlor. Mit Yohan Rossel (Citroen) und Nikolai Gryasin (Skoda) komplettieren zwei WRC2-Piloten die Top 10.

Nachdem Ogier den Tag mit einem WP-Sieg eröffnet hatte, übernahm Neuville nach dem Reifenschaden des Franzosen ab der zweiten WP die Führung und baute sie bis zur Mittagspause auf 16,1 Sekunden aus - obwohl der Belgier mit dem Fahrverhalten seines Hyundai nicht zufrieden war. Am Nachmittag zeigte sich Evans stärker und verkürzte den Rückstand auf 5,7 Sekunden - eine spannende Ausgangsposition für den Samstag.

"Am Ende des Tages war es ein bisschen besser und ich bin wirklich froh, dass wir heute Nachmittag etwas mehr Spaß im Auto hatten", sagte Neuville gegenüber 'WRC All live'. "Hoffentlich können wir am Ende den ersten Platz holen - das wäre ein großer Erfolg für das Team und für uns. Wir haben einen guten Job gemacht, aber es war alles andere als einfach."

Evans verspricht "interessanten Kampf"

Evans zeigte sich zuversichtlich, Neuville am zweiten Tag herausfordern zu können. "Es war nicht der beste Start in den Tag, aber danach haben wir uns gesteigert und es war okay", sagte er gegenüber 'WRC All live'. "Es ist keine einfache Rallye und wir haben noch einen langen Weg vor uns. Es wird ein interessanter Kampf."

Die Reifenschäden von Ogier und Rovanperä waren für Toyota vor allem mit Blick auf die Herstellerwertung ärgerlich. Nachdem Hyundai nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen in Kroatien nur mit zwei Autos antritt, hatte sich Toyota aus Solidarität entschlossen, mit Ogier und Rovanperä ebenfalls nur zwei statt der erlaubten drei Fahrer für die Herstellerwertung zu nominieren.

Am Samstag stehen acht Wertungsprüfungen über insgesamt 116,6 Kilometer auf dem Programm.

Motorsport-Total.com

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