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Mühlsteinrallye: Bericht Pröglhöf
Dominik Autengruber

Heftiger Crash für Pröglhöf

Eine völlig unterschätzte Sprungkuppe beendet für das Duo Pröglhöf/Ettel bereits nach SP1 die Rallye vergangenes Wochenende. Die beiden wurden bei dem Unfall nicht verletzt und starten bereits nächste Woche im Opel E-Rallye Cup im Saarland (DE) wieder.

Nach zahlreichen Revisonsarbeiten am Ford Fiesta ST startete das RayBat Racing Team zuversichtlich in die Rallye. Die Besichtigung der 3 unterschiedlichen Sonderprüfungen rund um Perg fand am Freitag statt und das Team war gut vorbereitet. Eine gewisse Umstellungszeit der beiden unterschiedlichen Fahrzeuge, die Pröglhöf diese Saison pilotiert, war zu erwarten. Er ließ aufgrund Terminüberschneidungen mit dem vollelektrischen Opel E-Cup die letzten beiden ÖRM-Läufe mit dem Fiesta aus. Dennoch versierte man den Klassensieg in der Wertung an, wollte sich aber auch für das Saisonfinale der österreichischen Meisterschaft vorbereiten.

Samstagmorgens bereits auf bzw. nach der ersten Sonderprüfung musste nach einem Unfall das Fahrzeug demoliert in einem Maisfeld abgestellt werden. Pröglhöf/Ettel unterschätzten die Sprungkuppe, direkt im Ziel der letzten Sonderprüfung. Die um nur 3 Zehntel verpasste Bestzeit, da die Lichtschranke noch ausgelöst wurde, tröstet beim eingetroffenen Ausgang keinen. Nach der Sprungkuppe mit zu hoch gewählter Geschwindigkeit im 6 Gang, wurde das Fahrzeug unkontrollierbar und Pröglhöf/Ettel trafen mit der rechten Seite mehrere Gegenstände am Straßenrand und landeten schlussendlich in einem Maisfeld. Die Schäden am Fahrzeug waren zu schwerwiegend, um an eine Weiterfahrt zu denken. Die beiden „Bruchpiloten“ konnten mit keinerlei Verletzungen selbstständig das Auto verlassen.

„Kaum ausgestiegen, haben wir den Vorfall analysiert. Der Fehler passierte bereits bei der Besichtigung, wir haben die Kuppe, aber auch die Geschwindigkeit, mit der wir im Renntempo dort ankommen werden, unterschätzt. Wir hatten sie als „Voll“ notiert. Ich bin froh, dass niemanden etwas passiert ist und bedanke mich bei meinem Team und Sponsoren für den Rückhalt“, so Pröglhöf, nachdem der Schock abgesackt ist.

Der Ford wurde bereits vom Team geborgen und in der Firma Abocar GmbH zerlegt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Instandsetzung bis zum Saisonfinale in Österreich, Mitte September realistisch. Den Unfall mental zu verarbeiten, wird schwierig, da Pröglhöf/Ettel bereits diese Woche mit dem vollelektrischen Opel Corsa für das Team OPEL TEAM AUSTRIA bei der Saarland-Pfalz Rallye an den Start gehen werden.

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