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Rally Citta di Scorze: Vorschau Mayer

120 Hektar Heu-Ernte!

Daniel Mayers ungewöhnliche Vorbereitung auf nächsten AART-Lauf in Italien ...

Nach sieben Wochen Zwangspause geht es für Daniel Mayer am Wochenende endlich weiter: In der italienischen Region Venetien steht am Freitag (4. August) und Samstag (5. August) mit der „Rally Citta di Scorze“ der fünfte Lauf zur Alpe Adria Rallye Trophy auf dem Programm. Mayer tritt mit seinem Peugeot 208 T16 R5 und der deutschen Co-Pilotin Alessandra Baumann an – und steht dabei im Kampf um den Sieg in der Meisterschaft unter Druck ...

... unter Druck deshalb, weil Mayer nach seinen beiden Siegen zum Saisonstart in der Folge einen Ausfall zu verzeichnen hatte, und zuletzt wegen eines gequetschten Fingers bei Lauf Nummer 4 überhaupt nicht antreten konnte. Damit verlor er auch die Gesamtführung an den Slovenen Darko Peljhan.

Daniel Mayer: „Wenn man einen Blick auf die aktuelle Gesamtwertung wirft, könnte einem schlecht werden. Da habe ich als Gesamt-Zweiter plötzlich 69 Punkte Rückstand. In Wahrheit haben wir in der Meisterschaft erst Halbzeit. Da ist noch alles drinnen. Und ich werde alles geben, um das jetzige Ergebnis noch zu drehen.“

Was erwartet Mayer in Bella Italia? Zum einen einmal neun kurze, aber sehr schnelle Prüfungen mit viel Kurven – andererseits auch eine Rallye, die in ein traditionelles Volksfest in der kleinen Stadt, rund 30 Minuten von Venedig, eingebunden ist. „Was ich so gehört habe, ist dort immer eine tolle Stimmung mit tollen Fans. Deshalb freue ich mich auch sehr auf das kommende Wochenende – wenngleich ich die Strecken natürlich gar nicht kenne.“

Erster Höhepunkt ist bereits am Freitagabend, wo in der ehemaligen Pessagia-Raketenbasis die Rallye mit der Nacht-Super-Special als SP1 gestartet wird. Am Samstag stehen dann weitere acht Prüfungen auf dem Programm.

Höchst ungewöhnlich war die Vorbereitung für diesen Event. Nachdem sein lädierter Finger wieder genesen war, stand in den letzten Wochen die Heu-Ernte auf den elterlichen Latifundien im Mittelpunkt – insgesamt 120 Hektar!
„Auch das muss getan werden. Wenigstens war ich nicht ganz ohne PS. Ich habe einfach das Rallye-Auto mit dem Traktor getauscht“, so Daniel mit einem Schmunzeln im Gesicht, „aber jetzt bin ich froh, dass ich wieder ins Rallye-Auto kann.“ Der Peugeot kommt bestens vorbereitet an den Start: „Wir haben viele Verschleißteile gewechselt.“

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