RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Österreicher bei der Rally Karlovac
Foto: Walter Mayer

Daniel Mayer brilliert mit „alter Lady“

Daniel Mayer ließ seinen Peugeot fliegen und hatte bei der gut besetzten Rally Karlovac sogar Podestchancen. Erfolgreich auch Thomas Regner...

Noir Trawniczek

Bei der zum Alpe Adria Cup zählenden Rally Karlovac konnte Daniel Mayer gehörig aufzeigen - dem Sohn von Walter Mayer fehlten vor der letzten Sonderprüfung lediglich 4,5 Sekunden auf den drittplatzierten Hyundai-Fahrer Rok Turk.

Auf der Schluss-SP jedoch hatten Mayer und seine deutsche Copilotin Allesandra Baumann Pech: „Wir hatten nach drei Kilometern einen schleichenden Plattfuß - schade, denn Platz drei wäre möglich gewesen.“ So rutschte der Gießhübler im Endklassement auf Rang sechs ab - hinter Größen wie Nikolay Gryazin, Gus Greensmith, Rok Turk, Mauro Miele und Norbert Herczig, bis auf Turk allesamt auf Skoda Fabia rally2 unterwegs.

Umso größer ist die Leistung von Mayer einzuschätzen, schließlich pilotiert er einen schon etwas betagten Peugeot 208 T16, den er liebevoll „alte Lady“ nennt. Überhaupt sei diese Rallye seine „bislang schwierigste und eine der schönsten Rallyes“ gewesen, erklärt der 22-Jährige. „Die Streckenführung ist sehr anspruchsvoll. Oft bist du im Blindflug unterwegs, da ist der Aufschrieb extrem wichtig.“ Trotz des Reifenschadens am Schluss konnten Mayer/Baumann die Wertung der Alpe Adria Trophy für sich entscheiden. Geplant seien nun weitere Rallyes im Ausland: „Da kannst du am meisten dazulernen, das Auto besser kennenlernen und auf sehr unterschiedlichen Prüfungen fahren...“

Ebenfalls erfolgreich waren die Österreicher Thomas Regner und Gottfried Witzmann, die ihren Renault Clio R3 auf spektakuläre Art und Weise über die Prüfungen treiben und damit das Publikum erfreuen konnten - das Duo holte sich auf Gesamtrang 19 den Sieg im Alpe Adria Cup.

Weitere Österreicher*innen: Eugen Friedl/Manfred Cerny landeten in der Alpe Adria Trophy auf Platz drei, im Alpe Adria Cup belegten Gerald Hopf/Manuel Brandner sowie Kurt Jabornig/Sabine Pailer die Plätze fünf und sechs.

Enttäuscht mussten Gerald Rigler und Bernhard Ettel schon auf der zweiten Prüfung ihren Ford Fiesta RS WRC wegen eines Getriebeschadens abstellen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nach Unfallserie in Finnland

Neuville fordert langsamere Rallye

Nach einer ungewöhnlichen Unfallserie kritisiert Thierry Neuville das hohe Tempo der Rallye Finnland: Die Konkurrenz sieht die Ursachen anders

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

ARC, Mühlstein Rallye: Obmann-Brief

Brief von ARC-Obmann Georg Gschwandner

ARC-Obmann Georg Gschwandner wendet sich in einem persönlichen Brief direkt an die Gemeinde der Austrian Rallye Challenge

ARC, Mühlstein Rallye: Kurzbericht

Adam Brezik siegt beim Mühlviertler Rallye-Sommerfest

Der Tscheche Adam Brezik konnte erwartungsgemäß den Sieg bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor einfahren - doch dahinter kam es zu einem elektrisierenden Showdown im Kampf um das Podium. Platz zwei ging an Peter Hopf, Platz drei holte sich Lokalmatador Martin Rossgatterer.