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AARC: Vorschau Piancavallo
Foto: Marek Pleha

Sechs AARC-Teams bei der Rally Piancavallo

Auf Grund der in Italien vorgeschriebenen Sicherheitstanks und der zeitlichen Nähe zur Rally Kumrovec werden nur sechs AARC-Teams aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Deutschland und Italien starten...

Mit 96 Fahrzeugen in der modernen Kategorie, davon 3 WRCs und 32 Fahrzeugen in der historischen Klasse, zeigt die Rally Piancavallo wieder einmal, welchen Stellenwert der Rally Sport in „Bella Italia“ hat. Abgesehen von den traumhaften Sonderprüfungen, die bis hoch hinauf in das Schigebiet Piancavallo gehen, werden die Zuschauerzonen alljährlich von Massen von Fans gestürmt und der Zeremonienstart und der Zieleinlauf am wunderschönen und sehr großen Hauptplatz von Maniago ist ein zusätzliches Event der Sonderklasse.

Auf Grund der in Italien vorgeschriebenen Sicherheitstanks und der zeitlichen Nähe zur Kärcher-Rally Kumrovec, werden nur sechs AARC-Teams aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Deutschland und Italien diese Traditionsveranstaltung, in der der Nähe von Aviano in Angriff nehmen.

Anders wie in Scorzé, sind diesmal aber fast alle Teams der vorderen Ränge am Start und man kann erwarten, dass die Punkteabstände der ersten 5-6 Teams von Rally zu Rally geringer werden. Die Rally Piancavallo könnte damit sogar zum Zünglein an der Waage werden und eine Woche später in Kumrovec wird die Spannung dann sicher nochmal erhöht werden.

Die beiden Österreicher Thomas Regner & Gottfried Witzmann kommen mit ihrem Peugeot 208 Rally4 als Vorjahres Champions und derzeitige Tabellenführer, mit 185 Punkten als die Gejagten nach Italien und wollen alles Versuchen, um diese Führung zu behalten.

Die beiden Tschechen Jan Dvorak & Jiri Kalkus liegen mit 165 Punkten, mit ihrem Opel Corsa Rally4, nur knapp dahinter am zweiten Platz und werden in Italien einen Großangriff starten, um damit ihre Chance auf den Gesamtsieg noch zu wahren. Crozzoli/Nodale und Hopf/Martinelli, die beiden Dritt- und Viertplatzieren der Zwischenwertung, werden die Rally Piancavallo auslassen.

Für die zwei Ungarn Marcell Gutai & Martin Hajdina mit ihrem Peugeot 208 R2, eröffnet sich damit die Chance vom fünften Gesamtrang zumindest auf den dritten Platz der Zwischenwertung nach vorne zu kommen und auch noch in den Titelkampf einzugreifen.

Für Alessandro Biondo & Luca Toffolo, die bis jetzt nur bei 3 von 6 Rallys am Start waren und derzeit am 7. Platz liegen, kann Piancavallo die Chance sein, sich wieder unter die ersten fünf der Gesamtwertung zu mischen und die Klassenführung in der Klasse C4 weiter auszubauen.

Wolfgang Irlacher, der Deutsche Peugeot 208 Rally4 Pilot, der nur bei der Scorzé punkten konnte, bei zwei Rally ausgefallen ist und bei zwei nicht am Start war, wird nun mit Jennifer Lerch am heißen Sitz versuchen, wieder den Anschluss an die Spitze zu finden, was bei noch vier ausständigen Rallys nicht unmöglich erscheint.

Phillip & Marek Simik, das Sohn/Papa Duo aus Tschechien, bestreitet mit ihrem Ford Fiesta Rally4 nach der Rally Vipavska erst den zweiten AARC-Lauf und werden hoffentlich noch bei einer der noch verbleibenden 4 Rallys Punkte machen können.

Alfi Kramer Junior, der Filius vom legendären Mitsubishi EVO Quertreiber Alfred Kramer sen. aus St. Veit, der schon 2011 den „goldenen Jochen“ für den AARC-Gesamtsieg und die Jahre darauf noch einen silberne und bronzenen Jochen mit nach Hause nehmen konnte, wollte in Piancavallo in den AARC neu einsteigen, musste aber seinen Start wegen einer Augenentzündung nun kurzfristig absagen.

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