RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alpe Adria Cup feierte Saisonstart

4. QUATTRO RIVER RALLY in Kroatien - 22 AARC/AART Teams aus 8 Nationen, trafen sich am 5./6. April in Karlovac südlich von Zagreb.

Bei Anfangs sommerlichen Temperaturen wurde der zweite Tag, bei fast schon winterlichen Verhältnissen, zwar ohne Schnee, zu einer besonderen Challenge für insgesamt 63 Teams.

AART-4WD:
Die Allrad Klasse wurde von Anfang an von Manuel Kößler & Benedikt Hofmann auf ihrem wunderschönen Hyundai i20 dominiert und auch gewonnen. Ein besonders schöner Erfolg für die beiden Deutschen, haben sie doch im Vorjahr ihren Hyundai in Karlovac komplett zerstört und dadurch die Saison 2024 beenden müssen.

Die beiden Österreicher Markus Steinbock & Harald Bachmayer fuhren mit ihrem in den Hyundai Farben lackierten i20 in Kroatien auf den zweiten Platz in der AART und haben sich damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung in der AART gesichert.

Alfred Kramer & Jürgen Rausch, die mit einem in den Kärntner Farben lackierten Mitsubishi EVO 9 aus dem Hause Race Rent am Start waren, hatten gleich zu Beginn Probleme mit dem Getriebe und strandeten auf einer Sonderprüfung. Am zweiten Tag konnten die beiden Kärntner trotz 10 Minuten Strafzeit noch einige Plätze gutmachen und den 3. Platz in der AART erreichen.

AARC-2WD:
Den Sieg in der 2WD Klasse holte sich der Ungar Janos Szilagyi, der mit einer kroatischen Lizenz fährt. Gemeinsam mit seiner ungarischen Copilotin Zsuzsanna Csáki und seinem Peugeot 208 Rally4, hat Janos seinen Heimvorteil voll ausnützen können und das Punktemaximum in Karlovac abgeholt.

Mit dem 2. Platz meldete das Duo Tomas Vecerka &Michal Cibulka mit ihrem Opel Corsa Rally4 ihren Anspruch auf den AARC-Titel sehr eindrucksvoll an. Nach Dvorak/Kalkus im Vorjahr, möchten die beiden jungen Tschechen den AARC-Titel 2025 wieder nach Tschechien holen.

Am sensationellen 3. Platz konnten Niki Schelle & Melanie Kalinke mit einem Peugeot 208 Rally4 aus dem Hause Irlacher die Rally beenden.

Ein toller Einstand, da die Umstellung vom Suzuki Ignis Super 1600 auf den Peugeot 208 sicher nicht einfach war. Mit Sicherheit aber eine großartige Basis, um in der AARC 2025 als Titel Aspirant zu gelten. Vorausgesetzt der Job lässt es zu, dass Niki heuer etwas mehr Rallys bestreiten kann.

Auf Platz 4 konnten wir das italienische Duo Alessandro Biondo & Manuel Lazzar im Ziel begrüßen. Ein sensationeller Erfolg der beiden Italiener, die mit ihrem kleinen Peugeot 106 1,6 16V so weit vorne gelandet sind und auch die Klasse C4 gewonnen haben.

Max & Ben Maier holten für Österreich mit ihrem Ford Fiesta ST den 5. Platz und den Sieg in der Klasse C3.
Patrik Kder & Milan Skolka sind von ihrem Skoda auf einen Peugeot 208 Rally4 umgestiegen und haben bei ihrem ersten Einsatz mit dem neuen Fahrzeug, gleich mal den 6. Gesamtrang erreicht und wichtige Punkte für Tschechien eingefahren.
Thomas Regner & Nadine Kellner haben ebenfalls auf einem Peugeot 208 Rally 4 den 7. Platz in der AARC für Österreich eingefahren und noch sehr viel am Fahrwerk getestet.

Alessandro Prodorutti & Filipo Nodale konnten den 8. Platz und den 2. Platz in der Klasse C3 einfahren. Bei ihrem ersten Einsatz mit dem neuen Renault Clio Rally5 haben die beiden Italiener wichtige Punkte mit in ihre Heimat genommen und auch ihre beiden italienischen Teamkollegen, Alessandro Prosdocimo & Marsha Zanet sind mit ihrem Peugeot 208 Rally4 und dem 9. Platz nach einer einjährigen Pause wieder zurück in der AARC-Familie.

Gerald Hopf & Lukas Martinelli holten sich die Punkte für den 10 Gesamtplatz und den 3. Platz in der Klasse C3 vor dem serbischen Team Andrej Jasic & Mirko Stanic, die den 11.Gesamtplatz und den 2. Platz in der Klasse C4 hinter Biondo/Lazzar belegen konnten.

Die beiden AARC Neueinsteiger Dario Merlic & Danjiel Radovic zeigten mit ihrem Renault Clio Rally5 von Anfang an, dass sie um den Gesamtsieg im AARC mitfahren wollen und auch können. Eine Platzierung der beiden Kroaten unter den ersten drei in der AARC wäre möglich gewesen, wenn sie nicht von mehreren Reifenschäden gebremst worden wären. Mehr als der 12. Platz und der 3. Platz in der Klasse C3 waren in Karlovac daher nicht möglich.

Andrea Faccin & Fabio Giuriato holten mit ihrem Mini Cooper S für Italien den 13. Gesamtrang vor dem tschechischen Duo Martin Kder & Radek Sladovsky auf ihren Skoda 130LR die sich auch den Sieg in der Klasse C7 sicherten.

Auf den 15. Gesamtrang konnten Janos Locher & Tamas Somogyi ihren Peugeot 106 S16, vor den beiden Neueinsteigern Aljaz Rovan & Hana Vihtelic aus Slowenien auf ihren VW Polo 1,4 16V ins Ziel bringen. Die beiden Slowenen hatten ebenfalls mit mehreren Reifenschäden zu kämpfen.

Ausfälle:
Fabioi Soravito/Giuseppe Solda (I) Renault Clio N3 Unfall
Josef Urban/Jaroslav Urban (CZ) Skoda 130 LR Unfall
Jan Schmied/Tomas Lovec (CZ) Skoda 130 LR Motor

"Wir konnten die Saison 2025 grandios eröffnen, danken allen Teams für ihre Teilnahme bei der Quattro River Rally und freuen uns schon auf die Rally Vipavska Dolina am 09/10. Mai in Slowenien. "

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen