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Jahresrückblick Knobloch
Foto: Benjamin Butschell

Rückblick auf das erste Jahr im Porsche 911 RGT

Günther Knobloch blickt zurück auf das erste Jahr in seinem 17 Jahre alten Porsche 911 RGT (Baureihe 997), den er von Kris Rosenberger erworben hat.

Als im März bekannt wurde, dass der Grazer Günther Knobloch nach 5 Jahren im SKODA Fabia Rally2 (2022 und 2023 beendeten Knobloch/Rausch die ORM jeweils am 3. Gesamtrang der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft) den 17 Jahre alten Porsche 911 RGT (Baureihe 997) von Kris Rosenberger erworben hat, um diesen nach drei Jahren Pause wieder zurück auf die österreichischen Sonderprüfungen zu bringen, war die Freude bei den zahlreichen Porschefans in der Rallye-Fangemeinde groß.

Das „Half-time ORM-Programm“ von Knobloch brachten den „11er“ für drei der sechs ORM-Läufe (alle drei Läufe in der Steiermark standen am Programm) zurück „on Stage“. Zwei Mal mit Co Jürgen Rausch, einmal mit dem Ex-Rallye Welt und Europameister Andreas Aigner bei dessen Premiere als Co-Pilot im Rahmen der Rallye Weiz. Sowohl die sportlichen als auch die weiteren Ziele konnten 2024 erreicht werden.

Knobloch: „Als wir das Projekt gestartet haben war uns klar, dass der 911er - als einziger Porsche in der modernen Rallye-Staatsmeisterschaft - mit seinem infernalen Sound und den leicht zu provozierenden Power-Drifts für viel Aufmerksamkeit sorgen wird. Natürlich ebenso, dass der 2006 für die Rundstrecke entwickelte Hecktriebler nicht nur deutlich langsamer ist, als die für den aktuellen Rallyesport entwickelten Rally2-Boliden, sondern auch viel schwieriger zu fahren. Bei meiner Premiere im Rebenland gelangen mir, trotz der großen Umstellung, bereits zwei Top-10 Zeiten in der ORM-Gesamtwertung - Samstagmittag sind wir nach technischen Problemen jedoch leider ausgefallen. Im Murtal lief es besser – obwohl der 911er im Regen schwierig zu fahren ist und unsere Mechaniker mit einem technischen Problem infolge einer harten Landung nach einem Sprung viel Arbeit hatten, schafften wir es letztlich dennoch in die Top-10 der Gesamtwertung. Mit dem Zeitrückstand war ich hingegen noch nicht zufrieden – über 4 Sekunden am SP-KM war für meinen Geschmack zu viel. Das beste Ergebnis von Kris Rosenberger bei seinen fünf Starts im Rahmen der ORM war ein siebter Gesamtrang mit einem Rückstand von 3,2 Sek/KM. Unsere Benchmark für Weiz - mit Rang 6 Gesamt konnte ich, gemeinsam mit Andreas Aigner bei dessen Co-Premiere, im Juli dann auch das bislang beste Ergebnis eines RGT-Porsche in der ORM einfahren. Der Zeitrückstand lag, wenn man die Performance-Entwicklung an die Spitze berücksichtigt, auch im erhofften Rahmen.“

Zum Saisonschluss sorgte der Porsche RGT noch im Rahmen der 20-Jahre ÖAMTC-Feier in Kalwang für sehr viele zufriedene Gesichter. Rund 70 geladene Gäste und Rallyefreunde erlebten im Rahmen der Jubiläumsfeier in Kalwang am Beifahrersitz ein Erlebnis der besonderen Art. Der Porsche 911 RGT wurde dabei überwiegend von Günther Knobloch pilotiert - ab Mittag setzte sich aber auch der ÖAMTC-Zentrumsleiter Andreas Aigner persönlich hinters Steuer. Auch er chauffierte einige der Gäste über jene gesperrte Sonderprüfung, die rund um das ÖAMTC-Zentrumsgelände führt und bereits vor einigen Jahren Bestandteil der schon damals von der Familie Aigner organisierte „SKODA Rallye Liezen“ war. Die vielen begeisterten und zufriedenen Gesichter waren einmal mehr eine Bestätigung dafür, wie sehr der Rallyesport auch heute noch begeistert. Das unten beigefügte OnBoard-Video mit einer „rüstigen und sportlichen Rentnerin“ aus der Region ist ein gutes Beispiel für den Spaß und die Begeisterung, den ein „Co-Drive“ in einem Rallyeauto bei Actionbegeisterten Menschen jeden Alters auslösen kann.

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