RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ausfall bei Arctic Lapland Rally Rovanperä nahm an der Arctic Lapland Rallye in Finnland teil
Toyota Gazoo Racing

Trotz Pech bei Generalprobe: Rovanperä bereit für WRC-Comeback in Schweden

Bei der Schweden-Rallye kehrt Weltmeister Kalle Rovanperä in die WRC zurück: Der Toyota-Pilot bereitete sich am vergangenen Wochende auf sein Comeback vor

Bei der Rallye Schweden (15. bis 18. Februar) kehrt der amtierende Weltmeister Kalle Rovanperä in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zurück: Der Toyota-Pilot, der in dieser Saison nur ausgewählte Läufe bestreitet, ist zuversichtlich, dass er um den Gesamtsieg mitfahren kann - obwohl die Generalprobe am vergangenen Wochenende missglückte.

Rovanperä nahm an der Arctic Lapland Rallye in Finnland teil, um sich auf die Schneeprüfungen in Schweden vorzubereiten. Der Finne führte das Klassement in seinem Toyota GR Yaris mit mehr als einer Minute Vorsprung an und hatte gute Chancen auf den Sieg, wurde aber kurz vor Schluss durch einen technischen Defekt ausgebremst. Sein Toyota-Teamkollege Elfyn Evans erbte den Sieg.

Dennoch fühlt sich der Finne für sein diesjähriges WM-Debüt gut gerüstet. "Ja, ich bin bereit", sagt Rovanperä. "Die Erwartungen für Schweden sind ziemlich gut. Es ist schön, nach einer kurzen Pause wieder an einem WM-Lauf teilnehmen zu können."

"Hoffentlich ist der Startplatz gut und wir können die Rallye genießen", schmunzelt der amtierende Weltmeister, der seinen Titel in diesem Jahr nicht verteidigen wird. "Natürlich werden wir versuchen, um den Sieg zu kämpfen und Punkte für das Team mit nach Hause zu nehmen."

Rovanperä hat "Auto und Set-up verbessert"

Die Generalprobe in Finnland sei trotz der technischen Schwierigkeiten sehr wichtig gewesen, erklärt Rovanperä. "Wir haben das Auto und das Set-up verbessert, daher denke ich, dass der Test wichtig war und wir vor Schweden hoffentlich ein besseres Gefühl haben werden."

"Es gibt nur eine Veranstaltung pro Jahr auf Schnee, also müssen wir das Set-up in nur wenigen Tests festnageln. Wir haben nicht so viel Erfahrung mit dem Auto auf Schnee, also müssen wir sicher sein, dass das Auto schnell ist, wenn wir nach Schweden fahren", erinnert der Toyota-Pilot.

"Wir versuchen immer, das schnellste Auto zu finden. In Schweden muss man die ganze Zeit pushen, weil es eine schnelle Rallye ist und man im zweiten Durchgang normalerweise die Reifen schonen muss, also muss man einen Kompromiss eingehen und ein schnelles und komfortables Auto haben."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.