RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier und Rovanperä nominiert Sebastien Ogier und Kalle Rovanperä treten beide zur Rallye Chile an
Toyota

Ogier und Rovanperä nominiert: Toyota bei Rallye Chile mit vier Werksautos

Im Kampf um die WM-Titel in der WRC-Saison 2024 tritt Toyota bei letzter Schotterrallye des Jahres mit Großaufgebot an, das beide Teilzeitstarter umfasst

Toyota fährt im Titelkampf in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024 alle Geschütze auf. Bei der Rallye Chile, die vom 26. bis 29. September den drittletzten Lauf im WRC-Kalender 2024 darstellt, wird man nicht drei, sondern vier vom Werksteam eingesetzte Toyota GR Yaris Rally1 an den Start bringen. Neben den beiden Vollzeitfahren Elfyn Evans und Takamoto Katsuta sind die Teilzeitstarter Sebastien Ogier und Kalle Rovanperä nominiert.

Die Entscheidung kommt nicht von ungefähr. In der WRC-Herstellerwertung 2024 liegt Toyota derzeit 20 Punkte hinter Tabellenführer Hyundai zurück. In der WRC-Fahrerwertung 2024 ist Ogier - trotz dessen, dass er bei drei Rallyes nicht am Start war - der erste Verfolger von Tabellenführer Thierry Neuville. In diesem Fall beträgt der Punkteunterschied 27 Zähler.

Bevor es Ende September zur Rallye Chile nach Südamerika geht, wird Ogier im Rahmen seines Teilzeitprogramms auch die am kommenden Wochenende (5. bis 8. September) anstehende Akropolis-Rallye in Griechenland schon fahren. Rovanperä, der im bisherigen Saisonverlauf genau wie Ogier drei Rallyes ausgelassen hat, hat als aktueller WM-Sechster keine realistischen Titelchancen mehr. Er ist in Griechenland nicht am Start.

Während Toyota für die Rallye Chile Ende September ein Großaufgebot mit vier Werksautos nominiert hat, wird Hyundai dort mit Esapekka Lappi in einem dritten vom Werksteam eingesetzten i20 N Rally1 antreten. Die beiden Vollzeitfahrer im Hyundai-Programm sind WM-Spitzenreiter Thierry Neuville sowie Ott Tänak, der aktuell auf dem dritten Tabellenrang liegt.

M-Sport-Ford hat für die Chile-Rallye Ende September ebenfalls ein Aufgebot mit drei Autos nominiert. Neben den beiden Vollzeitfahren Adrien Fourmaux und Gregoire Münster bekommt Nachwuchstalent Martins Sesks eine weitere Chance im Ford Puma Rally1.

Bei seiner Heimrallye Mitte Juli in Lettland hatte Sesks ebenso für Aufsehen gesorgt wie schon Ende Juni in Polen, wo er sein Debüt in der WRC-Topklasse gab. Bei der Polen-Rallye belegte er auf Anhieb den fünften Platz. Bei seinem Heimspiel in Lettland kam er nach zwei WP-Bestzeiten auf P7 ins Ziel.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Unser Kolumnist, ORF-Legende Peter Klein, war zu Besuch bei einem großen Künstler, der weit über den Motorsport hinaus geschätzt und geliebt wird...

ET König Judenburg Rallye: Vorschau ARC

Hartes Duell um die ARC-Spitze!

Mit Hans Georg Lindner kommt ein „Historischer“ als ARC-Tabellenleader nach Judenburg - doch Gerolf Schuller liegt nur knapp dahinter. In der ART1 gibt Raimund Baumschlager ein Comeback - als Tabellenleader startet Gastgeber Peter Hopf.

Simon Wagner hat sich kurzfristig dazu entschlossen, am Judenburg-Wochenende die zur Tschechischen Meisterschaft zählende Rally Hustopece zu fahren. Eine Entscheidung, die gleich in zwei Meisterschaften die Spannung erhöht.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?