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Rallye Zentraleuropa: Nach Tag 2 (SP8) Thierry Neuville geht als Führender in den Samstag
Motorsport Images

WRC Rallye Zentraleuropa 2024: Thierry Neuville baut Führung leicht aus

WM-Spitzenreiter Thierry Neuville verteidigt am Freitagnachmittag seine Führung bei der Rallye Zentraleuropa - Ogier und Tänak in Schlagdistanz

Der Kampf um den Sieg bei der Rallye Zentraleuropa, dem vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024, ging am Freitagnachmittag bei besseren, weil trockeneren Bedingungen weiter. Thierry Neuville (Hyundai) verteidigte seine Führung und baute den Vorsprung auf Sebastien Ogier (Toyota) auf 6,4 Sekunden aus. Dritter ist Ott Tänak (Hyundai, +7,8 Sekunden).

Elfyn Evans (Toyota) hat als Vierter bereits 15,1 Sekunden Rückstand auf die Spitze, sein Teamkollege Takamoto Katsuta ist Fünfter, gefolgt von Sami Pajari im vierten Toyota. Auf den Plätzen sieben und acht folgen die beiden M-Sport-Ford-Piloten Adrien Fourmaux und Gregoire Munster.

Neunter ist Nikolai Gryasin (Citroen), der die WRC2-Wertung anführt. Mit Oliver Solberg (Skoda) komplettiert ein weiterer WRC2-Pilot die Top 10. Der frisch gekürte Deutsche Rallyemeister Marijan Griebel (Skoda) belegt Gesamtrang 15 und Rang sieben in der hart umkämpften WRC2-Wertung.

Enge Duelle am Freitagnachmittag

Am Freitagnachmittag erlebten die Zuschauer auf allen drei Wertungsprüfungen enge Zweikämpfe zwischen den Top-Piloten, bei denen oft nur wenige Zehntelsekunden entschieden. Auf der sechsten und siebten Prüfung setzte sich Neuville leicht von Ogier ab, der mit dem Fahrverhalten seines Toyota nicht zufrieden war.

"Wir sind einfach nicht schnell genug. Das Auto fährt sich gut, aber wir müssen uns das ansehen", sagte der Franzose nach der siebten Wertungsprüfung gegenüber RallyTV. Auf der letzten Prüfung des Tages kam Ogier besser in Fahrt und sicherte sich die Bestzeit - allerdings nur um 0,5 Sekunden vor Neuville.

Damit geht der Belgier als Führender in den zweiten Tag der Rallye und blickt zufrieden auf den Freitag zurück. "Ich bin froh, hier angekommen zu sein. Es ist so einfach, einen Fehler zu machen. Ich wusste: Es geht nur darum, ins Ziel zu kommen", sagt Neuville gegenüber RallyTV. "Es hat zeitweise leicht geregnet, da bin ich auf Nummer sicher gegangen."

Am Samstag sechs Prüfungen in Östereich

Der drittplatzierte Tänak liegt in Schlagdistanz zu Neuville und Ogier, braucht aber eine Leistungssteigerung, wenn er seine verbliebenen Chancen im Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft wahren will. Tabellenführer Neuville hingegen benötigt bei der Rallye Zentraleuropa nur zwei Punkte mehr als Tänak, um sich erstmals zum Weltmeister zu krönen.

Bei der Zentraleuropa-Rallye erwarten die Crews am Samstag zwei Schleifen mit je drei Wertungsprüfungen über insgesamt 123,46 Kilometer. Nachdem die Drei-Länder-Rallye am Freitag in Tschechien zu Gast war, wird am Samstag in Österreich gefahren.

Motorsport-Total.com

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