RALLYE

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Jännerrallye: Wetter
Foto: Harald Illmer

Der Wettergott lässt sich auch 2026 nicht in die Karten blicken

Voraussagen sprechen von trockenen, nassen u. schneebedeckten Strecken - Teamchefs und Aktive müssen sich auf alle Eventualitäten vorbereiten

Die Wetterlotterie hat schon am Beginn des neuen Jahres wieder Hochsaison. Man kann schon sagen, alle Jahre wieder. Dies trifft auch neuerlich auf die 39. Auflage des Rallyeklassikers LKW FRIENDS on the road Jännerrallye, powered by WIMBERGER zu, der von 2. bis 4. Jänner mit Start und Ziel in Freistadt über die Bühne gehen wird.

Studiert man die verschiedensten aktuellen Wettermodelle so spricht man fast überall zum Zeitpunkt der Rallye von kühleren Temperaturen mit minus Graden, die tagsüber bis zu 3 Grad ansteigen sollen. Fast überall wird stärkerer Wind vorausgesagt, an den Rallyetagen sollte nur selten die Sonne zu sehen sein, dicke Nebeldecken soll dies verhindern. Dies sind aber Punkte die bei vielen Rallyes immer wieder zu sehen und auch zu spüren sind, also nichts Außergewöhnliches.

Entscheidend sind aber die Bedingungen auf der Strecke. Die wichtigste Frage ist hier natürlich, gibt es Schnee oder bleibt es trocken. Das war auch heuer 2025, so. Dabei interessant war damals die Entwicklung der Wettersituation. War man im Vorfeld der Rallye eigentlich sicher keine Winterrallye zu erleben, so wurde man am Beginn der Rallye eines Besseren belehrt. Kalte Temperaturen und richtiger Schneefall in den höheren Regionen, sorgten dafür, dass man eine richtige Winterrallye erleben durfte.

2026 scheinen ähnliche Bedingungen am Start der Rallye zu sein. Man spricht am Freitag von Schneeschauern in manchen Gebieten, sowie in den beiden Folgetagen von leichten bis starken Schneefall. auf alle Fälle mit nassen Fahrbahnen und regional bedingt im Mühlviertel von einigen Passagen mit Schneefahrbahnen die auch eisig sein können.

Für die einzelnen Teams ergibt sich daher die Frage, mit welchem Fahrwerk man beginnen soll, welche Reifen man auswählt, das Wichtigste ist jedoch, dass man sich rechtzeitig der jeweiligen Wetterlage anpassen kann, ohne wertvolle Zeit durch den Umbau zu verlieren.

Die Spitzenteams setzen eigene interne Wetterdienste ein, um so jeder Situation gewachsen zu sein. Dies trifft auf ZM-Racing mit sechs Startern Romet Jürgenson, Hermann Neubauer, Martin Fischerlehner, Kevin Raith, Simon Seiberl und Christoph Zellhofer zu, aber auch auf BRR GT Gerätetechnik mit sechs Mannschaften Mads Ostberg, Michael Lengauer, Albert von Thurn und Taxis, Philipp Kreisel, Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger ist stark in diese Problematik eingebunden.

Das Race Rent Austria Team ist sogar mit neun Teilnehmern Alexander Baumgartner, Gerald Bachler, Markus Stockinger, Rudolf Leitner, Marco Aubrunner, Mario Traxl, Rudolf Franz Fischerlehner, Thomas Pyringer und Iris Gerhard vertreten, während der MSC Schenkenfelden mit siebenTeams Sebastian Satzinger, Martin Desl, Markus Steinbock, Julian Schartmüller, Markus Oßberger, Nico Neulinger und Gerhard Fragner anrückt. Für das RM Racing Austria Team werden Bernhard Stitz, Roman Mühlberger und Pia Steffe die Rallye in Angriff nehmen.

Die Teamchefs und deren Mechaniker haben also viel zu tun, um ihren Piloten der Wettersituation entsprechend, in relativ kurzer Servicezeit die richtigen Fahrzeugabstimmungen zur Verfügung zu stellen.

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