RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jännerrallye: Bericht Wurm
Foto: Daniel Fessl

Manuel Wurm: Schwierige RS-Premiere fehlerfrei gemeistert

Die erste Rallye im ŠKODA FABIA RS Rally2 wurde dank Schnee und Eis zu einer Challenge - doch die Fuchs Austria-Piloten Manuel Wurm und Stefan Hackl konnten die selektive Jännerrallye fehlerfrei absolvieren und den Boliden ohne Kratzer retournieren.

Die 38. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER gestaltete sich als eine ganz besonders anspruchsvolle Rallye - kurz vor dem Start zeigte sich der „Wettergott“ als purer Rallyefan und so präsentierten sich die Pisten schneeweiß und eisig.

Fuchs Austria-Pilot Manuel Wurm hat das naturgemäß begrüßt, gibt aber auch ganz offen zu: „Dadurch wurde es für uns extrem schwierig. Denn wir fuhren ja zum ersten Mal mit dem neuen ŠKODA FABIA RS Rally2 und leider hatten wir nur einen Test auf Asphalt. Wir haben daher den gesamten ersten Tag der Rallye dafür gebraucht, um mit der Setup-Abstimmung zurechtzukommen. Das RS-Modell weist schon einen deutlichen Unterschied zum bislang eingesetzten Evo auf - da haben wir uns schon ein wenig schwergetan und erst am Sonntagnachmittag hat es dann begonnen, richtig gut zu laufen.“

„Kein Kratzer“

So konnten Manuel Wurm und sein Copilot Stefan Hackl am Sonntagnachmittag zwei Top 10-Plätze belegen und am Ende die Rallye auf Platz 16 abschließen. Was Manuel besonders wichtig ist: „Die Rallye war für uns trotz schwieriger Verhältnisse easy going. Wir sind fehlerfrei gefahren, es gab keine Hoppalas und wir konnten das Auto ohne jeden Kratzer im Servicepark abstellen.“ Bedanken möchte sich Manuel Wurm beim Einsatzteam Keane Motorsport: „Die sind super, die haben uns perfekt betreut.“

Seine Heimrallye war für Manuel Wurm einmal mehr ein Highlight: „Die Veranstaltung war wieder einmal top - da können wir wirklich stolz sein auf diese Veranstaltung. Ich hätte lediglich einen Vorschlag für Verbesserungen: Die Sonderprüfung durch die Halle war super - allerdings hatte das Spike-Verbot zur Folge, dass sich viele unserer Mitbewerber ihre Autos auf den eisigen Pisten rundum beschädigt haben. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber vielleicht kann man hier über eine Modifikation nachdenken?“

„Gratuliere Michi Lengauer“

Beeindruckt zeigt sich Manuel von Michael Lengauer, der die Jännerrallye zum zweiten Mal in Folge gewinnen und damit den vierfachen Staatsmeister Simon Wagner erneut bezwingen konnte: „Ich möchte dem Michi Lengauer ganz herzlich gratulieren - was er hier gezeigt hat, war einfach eine Top-Leistung.“

Wie geht es für die Fuchs Austria-Piloten Manuel Wurm und Stefan Hackl weiter? Manuel sagt: „Wir hoffen jetzt einmal, dass es einen weiteren Einsatz mit dem ŠKODA FABIA RS Rally2 geben kann. Das wäre einfach großartig.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

Ogier nach Pechsträhne in Portugal

"Schwer zu akzeptieren"

Sebastien Ogier trauert dem sicher geglaubten Sieg bei der WRC-Rallye in Portugal hinterher - Dennoch sieht er auch viel Positives

EHRC, Akropolis: Vorschau Schindelegger

Schindeleggers starten bei EHRC-Akropolis

Das Rallyeteam Schindelegger startet am 22.- 24. Mai bei der legendären Acropolis Rallye in Griechenland zum zweiten Lauf der historischen Schotter-Europameisterschaft

WRC Rallye Portugal 2026: Bericht

Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville

Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

Alpe Adria Rally Cup: Vipavska Dolina

AARC vor Rally Vipavska Dolina

Ein sensationelles Nennergebnis von 107 Teams bei der Rally Vipavska Dolina in Slowenien und 24 Teams des Alpe Adria Rally Clubs werden mittendrin statt nur dabei sein!

Alpenfahrt Revival: Programm

Wochenende: Drittes Alpenfahrt Revival

40 Teilnehmer darunter Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist kämpfen um Sekunden - Melk mit Wachauring steht im Mittelpunkt, Strecke führt über rund 430 Gesamtkilometer