RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai-Upgrade Bei der Rallye Schweden soll der "neue" Hyundai in der WRC debütieren
Motorsport Images

Hyundai: Überarbeitetes WRC-Auto soll in Schweden debütieren

Bei der Rallye Schweden will Hyundai das Upgrade-Modell des i20 N Rally1 erstmals zum Einsatz bringen: Monte Carlo als Übergangsrallye

Thierry Neuville hofft, dass das lang erwartete überarbeitete Modell des Hyundai i20 N Rally1 bei der Rallye Schweden im Februar erstmals in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zum Einsatz kommt. "Hoffentlich in Schweden", antwortet Neuville gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, auf die Frage, wann das neue Auto erstmals bei einer Rallye zu sehen sein wird.

Das Werksteam des südkoreanischen Herstellers hat einen Großteil der letzten Saison damit verbracht, ein bedeutendes Upgrade seines Rallye-Fahrzeugs für die Saison 2025 zu entwickeln. Allerdings wird Hyundai die neue WRC-Saison kommende Woche in Monte Carlo noch mit dem Modell aus 2024 beginnen - angepasst an das neue Reglement, das auf Hybridantriebe verzichtet.

Ursprünglich hatte Hyundai geplant, ein nahezu komplett neues Fahrzeug für die Saison 2025 zu homologieren. Dieser Plan wurde jedoch aufgrund von Unsicherheiten im Zusammenhang mit den technischen Vorschriften für 2025 verworfen. Stattdessen entwickelte Hyundai ein umfangreiches Upgrade-Paket, das vier sogenannte Homologationsjoker in Anspruch nahm.

Überarbeiteter Entwicklungsplan für 2025

Details zu den Änderungen am Fahrzeug hat das Team bisher nicht veröffentlicht. Die Fahrer testeten das überarbeitete Modell jedoch bereits in der vergangenen Saison, und die Weiterentwicklung wurde während des Winters fortgesetzt. Nun wird erwartet, dass das überarbeitete i20 N Rally1 bei der Rallye Schweden vom 13. bis 16. Februar zum ersten Mal eingesetzt wird.

Auf die Verbesserungen angesprochen sagt Neuville: "Es ist gut. Wir sind zwar sehr eingeschränkt in dem, was wir ändern können, aber ich fühle mich im neuen Auto wohl."

Monte Carlo als Übergangsrallye

Hyundais Teamchef Cyril Abiteboul zeigte sich zuletzt unbesorgt darüber, dass das 2025er-Upgrade nicht rechtzeitig für Monte Carlo einsatzbereit ist. Der Weltmeister Thierry Neuville teilt diese Ansicht, da die Rallye Monte-Carlo gerade 2025 eine besondere Veranstaltung sei.

"Es ist kein Problem [das 2024er-Modell zu fahren]. Es ist ein spezifisches Event, und der [neue Hankook-]Reifen wird in Monte Carlo ohnehin die größte Herausforderung sein", erklärt Neuville.

"Es gibt viele neue Variablen: die Änderungen am Auto, den Wegfall des Hybridantriebs und das geringere Gewicht. Es wird davon abhängen, wie wohl wir uns nach ein paar Etappen im Auto fühlen - das kann entscheidend sein", so der Titelverteidiger.

Managementwechsel bei Hyundai

Neben den technischen Änderungen für 2025 hat Hyundai über den Winter auch eine Umstrukturierung im Management vorgenommen. Der überraschende Abgang von Christian Loriaux, dem Programm-Manager des WRC-Teams, hinterließ Spuren.

Loriaux, der seit 2021 eine entscheidende Rolle als technischer Berater des Teams spielte, ist nun zu Overdrive Racing gewechselt, um am Rallye-Raid-Programm von Toyota zu arbeiten.

"Es kam überraschend, und wir sind natürlich enttäuscht, dass er das Team verlassen hat", sagt Neuville. "Aber eines seiner Ziele war erreicht - [unser Gewinn] des Fahrertitels - und er hat die Gelegenheit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich wünsche ihm alles Gute."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil