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WRC Rallye Schweden 2025 Elfyn Evans gewann die Rallye Schweden 2025
Toyota Gazoo Racing

WRC Rallye Schweden 2025: Elfyn Evans siegt nach großem Kampf

In einem packenden Finale besiegt Elfyn Evans seinen Teamkollegen Takamoto Katsuta und gewinnt die Rallye Schweden 2025: Neuville wird Dritter

Toyota-Pilot Elfyn Evans hat am Sonntag die Rallye Schweden, den zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2025 gewonnen und damit den zehnten Sieg seiner Karriere in der WRC erzielt. Nach einer spannenden Rallye, die erst auf den letzten Metern entschieden wurde, setzte sich der Waliser nach packendem Kampf gegen seinen Teamkollegen Takamoto Katsuta durch.

Nach 18 Wertungsprüfungen über insgesamt 293,84 Kilometer lag Evans mit einem Vorsprung von nur 3,8 Sekunden vor Katsuta. Dritter wurde Thierry Neuville (Hyundai), der nur 11,9 Sekunden Rückstand auf Platz eins hatte.

Den vierten Platz belegte Ott Tänak (Hyundai), Rang fünf ging an Kalle Rovanperä (Toyota). Martins Sesks im besten Ford von M-Sport, Sami Pajari (Toyota), Gergoire Munster (Ford) sowie die WRC2-Piloten Oliver Solberg und Roope Korhonen (beide Toyota) rundeten die Top 10 ab.

Evans holt mit 35 Punkten das Maximum

"Es war ein ziemlich gutes Wochenende, auch wenn ich es mir auf der ersten Prüfung heute Morgen schwer gemacht habe", sagt Evans. " Das hat meinen Fokus geschärft, und ich konnte auf den letzten Prüfungen eine gute Leistung zeigen. Es war ein spannender Kampf. Auf dieser Prüfung ist es so einfach, drei oder vier Sekunden zu verlieren - selbst der kleinste Fehler kann das kosten."

Neben dem Gesamtsieg gewann Evans auch die Powerstage und die Super-Sunday-Wertung und sicherte sich damit die Maximalpunktzahl von 35. Mit diesem Sieg übernahm der Waliser mit deutlichem Abstand die Führung in der WM-Wertung.

Die Rallye Schweden 2025 war eine der umkämpftesten Rallyes der jüngeren WRC-Geschichte. Bei den 18 Wertungsprüfungen wechselte die Führung sechsmal zwischen drei verschiedenen Fahrern. Zu keinem Zeitpunkt war der Abstand zwischen Platz eins und zwei größer als 8,6 Sekunden. Zudem erzielten sechs verschiedenen Fahrern WP-Siege.

Katsuta schnuppert am ersten WRC-Sieg

Evans führte die Rallye zu Beginn an, doch am Freitagnachmittag wechselte die Führung mehrmals zwischen ihm, Katsuta und Tänak. Bei perfektem Winterwetter mit frostigen Temperaturen und reichlich Schnee verteidigte Evans am Samstag die Führung, konnte sich aber nie entscheidend von seinen Verfolgern absetzen.

Nur durch 6,3 Sekunden voneinander getrennt starteten die Top 3 in den Sonntag, an dem zunächst Katsuta Evans von der Spitze verdrängte. Bei der zweiten Wertungsprüfung des Tages konterte der Waliser jedoch und schob sich an seinem japanischen Teamkollegen vorbei. Die Führung verteidigte er auch auf der Powerstage und sicherte sich den zehnten Sieg seiner WRC-Karriere.

Bemerkenswert war auch die geringe Fehlerquote der Top-Fahrer bei der Rallye Schweden. Lediglich Adrien Fourmaux, der bei der Rallye Monte-Carlo mit Platz drei ein überzeugendes Debüt für Hyundai gezeigt hatte, ließ Punkte liegen.

Fourmaux lässt mögliches Top-Ergebnis liegen

In Schlagdistanz zur Spitze verlor er am Samstag bei der elften WP zunächst 23,6 Sekunden, da er kurz nach der Startlinie anhalten musste, um seinen Helmriemen und die Gurte korrekt zu befestigen. Bei der 13. Wertungsprüfung drehte sich der Franzose in einen Schneewall, woraufhin sein Hyundai festhing. Fourmaux und sein Beifahrer Coria versuchten, das Auto freizuschaufeln, was ihnen jedoch nicht gelang.

In der Fahrerwertung führt nach zwei von 14 Saisonläufen wie erwähnt Evans mit 61 Punkten vor seinem Teamkollegen Sebastien Ogier (33), der in Schweden nicht am Start war. Dritter ist Kalle Rovanperä (31) vor Neuville (29). Die Herstellerwertung führt Toyota mit 120 Punkten vor Hyundai (72) und M-Sport (25).

Die Rallye-Weltmeisterschaft setzt ihre Saison vom 20. bis 23. März mit der Safari-Rallye in Kenia fort, der ersten Schotterrallye der WRC-Saison 2025.

Motorsport-Total.com

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