AARC, Mühlstein Rallye: Vorschau | 04.08.2026
AARC erwartet 16 Teams
16 Teams, davon 8 Teams aus dem Ausland werden bei der Mühlstein Rallye erwartet, daher sind Spannung und ein AARC-Führungswechsel möglich.
AARC-2WD: 11 Teams: Nachdem nur drei Teams die „Rally Citta di Noale“ als Joker-Rallye gewählt haben, haben nun in der AARC Zwischenwertung die Italiener Alberto Mlakar & Cristina Delbello die Führung mit 195 Punkten, vor Janos Szilagyi (155 Pkt.) und Thomas Regner/Nadine Kellner mit 152 Punkten übernommen.
Bei der Mühlsteinrallye ist nun zu erwarten, dass sich bei den ersten fünf Plätzen der Zwischenwertung wieder alles verändert, da Janos Szilagyi wieder nicht am Start ist und daher nach hinten zurückgereiht wird und Mlakar/Delbello ihre Führungsposition auf Grund der Joker Regelung natürlich wieder verlieren werden.
Thomas Regner & Nadine Kellner, die nun am 3. Platz liegen, haben damit die größte Chance in Schwertberg wieder die AARC-Führung zu übernehmen und so wird es wohl in Horn besonders spannend werden und ich denke die endgültige Entscheidung um die AARC- Podestplätze wird wohl erst beim Finale bei der Herbst-Rallye in Dobersberg fallen.
Denn auch Mlakar/Delbello haben ihren Start in Horn schon angekündigt und die Tschechen Tomas Vercerka/Martin Zigler, die derzeit mit 134 Punkten am 4. Platz liegen und die Fünften der Zwischenwertung, die Maier Brüder (131 Pkt.) werden alles versuchen um den AARC-Gesamtsieg 2026 einzufahren. Sollten also alle ins Ziel kommen, dann werden jedenfalls die Punkteabstände noch geringer und man kann gespannt auf die Toyota-Keusch-Grasl-Rallye in Horn blicken.
Alessandro Prodorutti/Maurizio Lazzer und Gerald Hopf/Sabrina Knödlseder liegen derzeit gemeinsam mit 100 Punkten am 6. Gesamtrang und haben noch immer eine theoretische Chance auf einen Podiumsplatz. Wobei Gerald Hopf trotz seines Ausfalles bei der Rally Zelezniki in der Klasse C3 noch mit 3 Punkten vor Prodorutti liegt und diesen Vorsprung auch bis zum Finale nach Dobersberg halten möchte.
Manuel Brandner/Wallner liegen hinter Prodorutti in der Klasse C3 am ungefährdeten dritten Platz.
Die schnellen Tschechen Tomás Stuksa/Ondrej Novák, die erst zwei Rallyes bestritten und davon einen Ausfall verzeichnen mussten und auch die beiden Pechvögel Stefan Kellner/Gottfried Witzmann, die bei der Judenburg-Rallye ihren Peugeot zerstört haben, werden in Schwertberg am Start sein.
Aus Italien werden auch noch Marco Crozzoli/Mattia Benedet mit ihrem Uralt Opel Astra erwartet, die mit Martin Steinbrecher/Franziska Gassner einen Markenkollegen aus Deutschland als direkten Konkurrenten bekommen. Aus Ungarn erwarten wir noch Robert Máté/Viktoria Máté mit einem Peugeot 208 Rally4, die neu in den AARC eingestiegen sind.
AART-4WD. 5 Teams: In der Allradklasse gelten die Ungarn Tibor Erdi Jun./István Kerék mit 139 Punkten wohl zu den Favoriten, wobei der Heimvorteil den Verfolgern Markus Steinbock/Harald Bachmayer, die mit 125 Pkt. knapp dahinter liegen, nicht zu unterschätzen ist. Die beiden Österreicher sind top motiviert und die ungarischen Leader dürfen sich keinen Fehler erlauben, wenn sie den goldenen Jochen haben möchten.
Im Kampf um den dritten AART-Gesamtrang werden Eugen Friedl/Helmut Aigner, die mit 78 Punkten derzeit auch den dritten Platz belegen, Peter Hopf/Stefan Heiland und auch das neue deutsche Duo Florian Auer mit Copilotin Elke Irlacher, mit einem neuen Rally3 Fahrzeug in den Ring steigen. Für Spannung ist also auch in der Allradklasse gesorgt!

















