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ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer
Foto: Daniel Fessl

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

Wie wichtig viele Einsätze im Rallyesport sind, zeigte sich diesmal auch wieder für die neuen ORM2-Staatsmeister Christoph Zellhofer und seiner deutschen Beifahrerin Anna Maria Seidl an diesem Wochenende bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Toyota Keusch-Grasl-Rallye im Raum Horn-Mörtersdorf.

Nachdem die beiden Sportler Ende August bei der OBM 1000 Hügel Rallye in Krumbach ihre Meisterwürden feiern durften, wechselte man diesmal den fahrbaren Untersatz von einem SUZUKI SWIFT ZMX auf den wesentlich Leistungstärkeren Rallye2 Boliden Ford Fiesta. Erklärtes Ziel war es diesmal trotz starker Besetzung ein Resultat innerhalb der ersten Drei zu erreichen. Am Ende der Rallye wurde es ein vierter Platz in der Gesamtwertung, die von ZM-Teamkollegen Hermann Neubauer vor Raimund Baumschlager und Daniel Mayer gewonnen wurde.

Christoph Zellhofer fasst den heutigen Tag zusammen:“ Wir starteten bei prächtigem Wetter und vor vielen Zuschauern in die Rallye und versuchten dabei langsam ins richtige Fahren zu kommen. Das ging auf den ersten Prüfungen gut, leider kam es auf der Sonderprüfung 3 zu einer unliebsamen Überraschung. Bei einer Linkskurve auf Asphalt mit einigem Rollsplit auf der Strasse, waren wir etwas zu schnell, der Ford drehte sich und leider ist dabei der Motor abgestorben. Wir benötigten einige Versuche den Wagen wieder zu starten und haben so natürlich wertvolle Zeit verloren, die uns am Ende der Rallye natürlich abgegangen ist. Vorne hat unser ZM-Kollege Hermann Neubauer die Rallye beherrscht, aber dahinter gab es einen sehenswerten Zweikampf zwischen Raimund Baumschlager und dem jungen Daniel Mayer, den schlussendlich Baumschlager mit 5 Sekunden Vorsprung gegenüber Mayer gewinnen konnte. Da das Tempo bei diesem Zweikampf bis zum Schluss sehr hoch war, konnten wir keine Zeit mehr gutmachen und so nur den vierten Gesamtrang belegen. Das Resümee für uns war, sich zukünftig weiter an den Ford zu gewöhnen und weitere Kilometer abzuspulen, um sich an den Wagen zu gewöhnen.“

Diese Möglichkeit bietet sich bereits im nächsten Monat Oktober wo Christoph Zellhofer und Anna Maria Seidl bei der 3-Städte Rallye in Deutschland und bei der Herbstrallye in Dobersberg an den Start gehen werden.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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