Herbstrallye: Vorschau Alpe Adria Cup | 16.10.2026
Grande Finale von AARC & AART
Steinbock/Bachmayer können bei der Herbstrallye ihren AART-Titel fixieren!
# Vecerka/Zigler können den AARC-Titel nach Tschechien entführen!
# Regner/Kellner fix am 3. AARC-Podium, mit einer kleinen Chance auf Platz zwei!
# Max und Ben Maier wollen auch noch auf das AARC-Podium kommen!
Seit über zehn Jahren kommt es in Dobersberg zum großen Showdown vom „Alpe Adria Rally Cup“(AARC) und der „Alpe Adria Rally Trophy“(AART). Diese zwei Clubmeisterschaften werden seit 2010 mit acht bis zehn Rallyes in Kroatien, Italien, Slowenien und Österreich ausgetragen und beheimaten Teams aus acht Nationen.
Bekannte Namen wie Niki Schelle, Manuel Kössler aus Deutschland, der mehrfache slowenische Staatsmeister Darko Peljhan, der mehrfache Staatsmeister Claudio De Cecco aus Italien und seine Landsleute Bernd Zanon, Alessandro Prosdocimo, Lino Acco, Mirko Carraro, Marco Crozzoli und Alberto Turolo, die Österreicher Lukas Schindlegger, Gerald Rigler, Alfred Kramer, Daniel Mayer, Thomas Regner, Michael Kogler und die Tschechen Jan Dvorak konnten sich bereits in der langen Siegerliste eintragen und heuer werden noch einige neue Namen dazukommen.
In der AART-4WD sind sieben Teams aus 4 Nationen am Start:
Die Österreicher Markus Steinbock & Harald Bachmayer (202Pkt.) werden sich mit ihrem Hyundai i20 R5 mit den Ungarn Tibor Èrdi jun.& István Kerék (192Pkt.) mit einem Ford Sierra Cosworth 4x4 bei der Herbstrallye um den Gesamtsieg matchen.
Den dritten Platz in der AART-Gesamtwertung haben sich bereits die Österreicher Eugen Friedl & Helmut Aigner (152 Pkt.) mit ihrem Ford Fiesta Proto abgesichert.
Steinbock/Bachmayer, die in den letzten Jahren zweimal AART-Vizemeister wurden (2024/2025) und auch zweimal das dritte Stockerl (2019/2021) erreicht haben, kommen mit nur 10 Punkten Vorsprung auf Érdi/Kerék zum Finale und müssen, um ihren ersten AART-Gesamtsieg zu fixieren, in Dobersberg mindestens einen 2. Platz erreichen. Andernfalls und wenn Érdi/Kerék gewinnen sollten, geht der AART-Titel und der „GOLDENE JOCHEN“ erstmals nach Ungarn.
Die beiden Österreicher haben also enormen Druck, denn auch die Ungarn
Dániel Fischer & Zoltán Buna (Mitsubishi Lancer EVO10), die Tschechen Filip & Marek Simik (Ford Fiesta Rally3) und Jan Schmied & Pavel Polak (Renault Clio Rally3) und Niki Schelle & Melanie Kalinke (Citroen C3 Rally2) aus Deutschland werden in Dobersberg starten und könnten mit ihrer Leistung auch einen gewissen Einfluss auf die Podestplätze der AART-Jahreswertung nehmen.
Für Hochspannung in der Allradwertung ist also gesorgt!
In der AARC-2WD sind neun Teams aus fünf Nationen am Start:
Auch in der 2WD-Wertung fällt in Dobersberg die Entscheidung, ob der „Goldene Jochen“ ein zweites Mal (nach Dvorak/Kalkus 2024) nach Tschechien entführt oder doch in Italien seine neue Heimat finden wird.
Da die Italiener Mlakar/Delbello, die mit 248 Punkten die AARC- Zwischenwertung anführen, aus unbekannten Gründen nicht zur Herbstrallye kommen, ist für den Gesamtsieg des tschechischen Duos Tomás Vecerka & Martin Zigler (Opel Corsa Rally4), die mit 233 Punkten nur knapp dahinter liegen, Tür und Tor geöffnet.
Eine Zielankunft allein reicht den beiden schnellen Tschechen schon um den „GOLDENEN JOCHEN 2026“in ihre Heimat zu entführen.
Aber auch das Ziel muss einmal erst erreicht werden!
Den dritten Podestplatz haben sich die beiden Österreicher Thomas Regner & Nadine Kellner auf ihren Peugeot 208 Rally4 mit 195 Punkten bereits fast abgesichert, denn Prodorutti/Lazzer aus Italien, die mit 170 Punkten nur knapp dahinter liegen werden bei der Herbstrallye auch nicht mehr antreten. Regner, der mit Manuel Schachinger in Dobersberg startet, kann seinen fast sicheren dritten Gesamtrang nur mehr durch einen Ausfall in Dobersberg verlieren und auch ihre Peugeot Markenkollegen, die Maier Brüder Max & Ben, die mit 168 Punkten knapp dahinter liegen, könnten durchaus noch das dritte AARC-Podest erreichen.
Weitere fünf AARC-Teams aus fünf Nationen werden bei der Herbstrallye erwartet:
Tomás Stuksa/Ondrej Novák (Peugeot 208 Rally4) aus Tschechien, Róbert/Viktoria Máté aus Ungarn, die Österreicher Christian Reschenhofer/Manfred Cerny auf einem BMW 325i Coupe, Martin Steinbrecher/ Franziska Gassner mit einem Opel Astra GSI aus Deutschland und ihre Markenkollegen aus Italien Marco Crozzoli/Alessandro Rossi werden um wichtige Punkte und um eine bessere Platzierung in der Jahreswertung kämpfen.


















