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ORM/ARC, ET König Rallye:  Nach SP10
Foto: Harald Illmer

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

Die zur österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft zählende ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg ging heute zweiten und somit in den Entscheidungstag. Nach den gestrigen fünf stehen weitere zehn Prüfungen auf dem Programm, von welchen die sich noch im Bewerb befindlichen Teams fünf bereits hinter sich gebracht haben. Auf deutsch – es ist Mittagspause im FAZ Fohnsdorf, ehe es am Nachmittag auf die letzten fünf Prüfungen, dabei unter anderem drei Mal auf den 5,3 Kilometer langen Rundkurs mitten durch die Stadt Judenburg geht.

Nach nunmehr 10 von insgesamt 15 Wertungsabschnitten führt weiterhin Hermann Neubauer, der seinen Toyota Yaris Rally2 souverän durch die immer wieder vom Regen auf Sonne vice Versa wechselnden Bedingungen steuert und sich deshalb ebenso gut fühlt: „Ich habe den Speed von gestern gut mitnehmen können und versuche, so fehlerfrei als möglich zu bleiben. Das klappt bisher sehr gut. So kann es weitergehen.“

28 Sekunden hinter dem Spitzenreiter liegt Michael Lengauer, der jedoch weniger auf die Platzierung schaut, sondern eher auf die ungewohnte Umgebung im neuen Citroen C3 Rally3, den der Oberösterreicher ab nun statt seinem gewohnten Skoda Fabia lenkt. „Der immer wieder einsetzende Regen macht es unglaublich rutschig draußen. Hermann ist meiner Meinung nicht zu holen. Ich konzentriere mich darauf, so gut und so schnell es geht, das Auto kennenzulernen. Dafür sind die unterschiedlichen Bedingungen gar nicht so schlecht.“

Unter den rutschigen Verhältnissen litt auch der momentan Drittplatzierte Luca Waldherr im Citroen C3 Rally2: „Es ist so glatt wie auf Eis. Deshalb habe ich heute in der Früh gleich einmal elf Sekunden Zeit eingebüßt. Jetzt hab‘ ich mich aber ans Terrain gewöhnt und fahre trotz einer siebenmonatigen Pause eine durchaus passable Rallye.“

Hinter Luca Waldherr macht der österreichische Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager Druck. An einen Top-3-Platz, von dem der Skoda-Fabia-Pilot momentan nur 8,3 Sekunden entfernt ist, denkt er zumindest nicht laut: „Mir ist das Podium echt wurscht. Für mich zählt einfach die Freude am Rallyesport und die Weiterentwicklung meines Fahrzeugs.“

Mit einer bösen Überraschung begann der Tag für Maximilian Lichtenegger in der TEC7 ORM 2. Der 22-jährige Kärntner rutschte auf der SP 6, Baumkirchen – Gaberl auf dem glatten Terrain von der Strecke und musste seinen Renault Clio Rally3 abstellen. Lichtenegger: „Ich bin bei einem Asphaltwechsel seitlich rausgerutscht, habe dabei leider einen Stein getroffen und dadurch die Aufhängung beschädigt.“

Damit ist ein Topkandidat auf den Sieg draußen. Die Dramatik an der Spitze bleibt jedoch aufrecht. Nach zehn Prüfungen führt nunmehr Günther Knobloch im Renault Clio Rally3, jedoch klebt ihm Christoph Zellhofer mit seinem Suzuki Swift ZMX mit lediglich 0,5(!) Sekunden Rückstand praktisch am Heck. Etwas abgerissen ist momentan Roland Stengg (Renault Clio Rally3). Er hat auf den Spitzenreiter bereits knapp über eine Minute Rückstand.?

Alles klar scheint in der TEC7 ORM 3 zu sein Hier zeigt der Titelverteidiger und dreifache Saisonsieger Marcel Neulinger (Lancia Ypsilon Rally4) einmal mehr seine Klasse und hat bereits 1:45 Minuten Vorsprung auf Simon Seiberl im Peugeot 208 Rally4. Damit führt der erst 21-jährige Neulinger naturgemäß auch in der RP-TOOLS Junioren-Staatsmeisterschaft ganz klar.

In der Historischen Staatsmeisterschaft liegt Porsche-Pilot Karl Wagner vor den Nachmittagsprüfungen 23 Sekunden vor dem Oberösterreicher Patrik Gaubinger im Audi Quattro.

ET KÖNIG Rallye 2026, Zwischenstand nach 10 von 15 Sonderprüfungen

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