RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC Rallye Triestingtal: Bericht Pröglhöf
Foto: Marek Pléha

Luca Pröglhöf triumphiert im Triestingtal

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Luca Pröglhöf den Klassensieg bei der Triestingtal-Rallye – und erfüllte damit den klaren Auftrag seines Teamchefs Luca Waldherr.

Die Premiere der ARC Rallye Triestingtal rund um Berndorf und Enzesfeld-Lindabrunn in Niederösterreich – gleichzeitig Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge – entwickelte sich bei Kaiserwetter zu einem vollen Erfolg. Zahlreiche Fans pilgerten zu den neun Highspeed-Asphalt-Sonderprüfungen über knapp 89 Kilometer und erlebten Motorsport auf höchstem Niveau bei großartiger Stimmung.
Mit einem starken siebenten Gesamtrang sorgten Luca Pröglhöf und Co-Pilot Jakob Ruhsam im WMS Opel Corsa Rally4 für ein Ausrufezeichen. Gleichzeitig entschieden sie das Prestigeduell in der Austrian Rally Trophy 2WD (ART2 für moderne Fahrzeuge mit Zweiradantrieb) gegen den regierenden ORM3- und Junioren-Staatsmeister Marcel Neulinger klar für sich.

Pröglhöf, der in dieser Saison wieder in der Europameisterschaft an den Start geht, zeigte sich entsprechend zufrieden. Mit einem Vorsprung von 11,4 Sekunden holte er den Sieg:?„Das war der Auftrag meines Teamchefs Luca Waldherr: Das Auto heil ins Ziel bringen und den ART2-Sieg holen. Beides ist uns gelungen – auch wenn uns die Konkurrenz einiges abverlangt hat.“

Nach fünf Monaten Rennpause benötigte der Sittendorfer zunächst einige Sonderprüfungen, um wieder den gewohnten Rhythmus zu finden. Nach drei Prüfungen lag er lediglich eine Sekunde hinter Neulinger auf Rang zwei. Doch Pröglhöf und Ruhsam blieben ruhig, erhöhten das Tempo und übernahmen mit fünf Sonderprüfungsbestzeiten in Folge die Führung. Mit einem Vorsprung von 11,5 Sekunden ging es in die finale Prüfung.

Dort ließ der 26-jährige Niederösterreicher nichts mehr anbrennen und brachte den Klassensieg mit einer fehlerfreien Fahrt souverän ins Ziel.

„Natürlich hätte ich mir am liebsten jede Bestzeit gesichert. Aber nach der längeren Pause musste ich mich erst wieder an das Tempo gewöhnen. Ein großes Dankeschön an Jakob – er hat extrem professionell gearbeitet und einen perfekten Job gemacht. Es freut mich besonders, dass ich den Sieg wie versprochen für Waldherr Motorsport einfahren konnte“, so Pröglhöf abschließend.

Im Mai steht für Pröglhöf der nächste internationale Einsatz an: Für Opel startet er in Schweden in der Junioren-Europameisterschaft. Wie gewohnt wird Christina Ettel auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut

Lavanttal Rallye: Erster Nennschluss

Erster Nennschluss verspricht tolles Starterfeld

Sicher dabei sind Simon Wagner (Hyundai i20N) u. Michael Lengauer (Skoda Fabia). Von der Streckenführung her wird es heuer zwei neue Sonderprüfungen geben

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen