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WRC-Premierensieger Katsuta Aaron Johnston und Takamoto Katsuta triumphierten bei der Safari-Rallye
Toyota Gazoo Racing

WRC-Premierensieger Takamoto Katsuta: Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) feiert einen neuen Sieger: Takamoto Katsuta hat bei der Safari-Rallye in Kenia seinen ersten Triumph in der WRC eingefahren. Nach einem emotionalen Erfolg bei einer der härtesten Rallyes der jüngeren Geschichte überschlugen sich die Reaktionen im Servicepark. Katsuta, der damit der erste japanische Sieger seit Kenjiro Shinozuka im Jahr 1992 ist, erhielt Anerkennung von Teamkollegen und ehemaligen Weltmeistern gleichermaßen.

Ott Tänak, der Weltmeister von 2019, gratulierte prompt via Social Media: "Ich bin wirklich stolz auf dich, mein Freund! Ich weiß, wie viel dir das bedeutet und wie viel Arbeit dahintersteckt. Der erste Sieg ist unter Dach und Fach, jetzt geht der Blick nach vorne. Gut gemacht, Taka-san."

Auch der zweimalige WRC-Champion Kalle Rovanperä, der in diesem Jahr in der japanischen Super Formula antritt, verfolgte das Geschehen aus der Ferne mit großer Anspannung. "Ich bin wirklich glücklich, dass Taka seinen Sieg geholt hat. Es war super aufregend, den letzten Tag zu verfolgen. Ich war definitiv viel nervöser, als wenn ich selbst fahre oder um Siege kämpfe. Das zeigt, wie sehr ich mitgefiebert habe und wie wichtig es auch für mich war", erklärte der Finne.

Weltmeister gratulieren dem neuen WRC-Sieger

Rovanperä war nicht nur Teamkollege von Katsuta, sondern ist auch eng mit dem Japaner befreundet: "Ich habe Taka viele Jahre lang durch gute und schlechte Momente begleitet. Wir haben uns gegenseitig so sehr unterstützt. Es ist sehr emotional zu sehen, wie er es geschafft hat. Er hat es absolut verdient, besonders bei den diesjährigen Bedingungen, unter denen es ein Kampf war, überhaupt durchzukommen."

Direkt nach seinem Erfolg bei seinem 94. WRC-Start zeigte sich Katsuta sichtlich bewegt. Er hob besonders die Unterstützung durch sein Toyota-Team, seinen Beifahrer Aaron Johnston und Tänak hervor. Tänak, der in dieser Saison eine Auszeit vom Vollzeit-Sport nimmt, fungierte für Katsuta zuletzt als wichtiger Mentor.

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir hatten so viele schwierige Momente. Aaron hat sehr hart mit mir gearbeitet und das Team hat immer an mich geglaubt, selbst wenn ich gescheitert bin. Danke an das gesamte Team, an Aaron und an meine Familie, die mich immer unterstützt hat. Endlich stehen wir hier. Es ist so viel passiert. Danke auch an Ott. Er war in jedem Moment für mich da und hat mir Nachrichten geschickt. Er ist früher aufgewacht als ich. Ich habe es geschafft, danke dir", so Katsuta.

Anerkennung der Konkurrenz

Im Toyota-Lager und im restlichen Feld herrschte Einigkeit über den verdienten Erfolg des 32-Jährigen. Der aktuelle Tabellenführer Elfyn Evans betonte: "Jeder mag Taka und jeder versteht sich gut mit ihm. Letztendlich hat er sehr, sehr hart gearbeitet und den Sieg verdient. Ich freue mich sehr für ihn und Aaron."

Auch Oliver Solberg, Sieger des Saisonauftakts in Monte Carlo, fand lobende Worte: "Fantastisch. Wenn man im Servicepark fragt, wem man einen Sieg wünscht, dann definitiv Taka. Es ist unglaublich, wie viel harte Arbeit und Leidenschaft er investiert. Als Solberg liebe ich diese Leidenschaft. Er verdient das und es ist schön, diese Freude zu sehen. Der erste Sieg ist immer etwas ganz Besonderes."

Motorsport-Total.com

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