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ARC: Herbstrallye

Neue Prüfungen, über 75 Teams am Start

Die Herbstrallye wandelt weiterhin auf den Spuren der „Semperit“, das Nennergebnis konnte gegenüber der Vorsaison gesteigert werden.

Fotos: Harald Illmer

Die Herbstrallye wanderte im Vorjahr kurzerhand nach Dobersberg, die ehemaligen Prüfungen der Semperit-Rallye sorgten für Begeisterung. Für das Finale der Austrian Rallye Challenge 2016 wurden zwei weitere Kultprüfungen aus dieser Zeit hinzugefügt. Das erneut gute Nennergebnis zeigt, wie beliebt der neue Austragungsort bei den Teams ist.

Im Vorjahr hat die Austrian Rallye Challenge Association mit Mastermind Folkrad Payrich relativ kurzfristig reagiert und die Herbstrallye kurzerhand von Leiben nach Dobersberg "umgesiedelt", wo kurzerhand eine kompakte Rallye, ein Sprint realisiert wurde – ein "Experiment", das einen erfolgreichen Ausgang nahm, denn die Herbstrallye in Dobersberg wurde zum Knüller: Die ARC erlebte ein spektakuläres Saisonfinale, sowohl Fans als auch Aktive zeigten sich von den kurzfristig organisierten Prüfungen begeistert.

Kein Wunder – schließlich wurde auf jenen Strecken gefahren, die zuletzt in den 80er und 90er Jahren im Rahmen der damaligen Semperit-Rallye auf dem Programm gestanden sind und daher bei vielen in der Rallyeszene eine Art Kultstatus genießen, was zur Folge hatte, dass sowohl die Aktiven als auch die Rallyefans den Event stürmten.

Sie alle wollten die Sonderprüfungen im nördlichsten Waldviertel erleben, auf denen einst die großen Helden der Semperit-Rallye gefahren sind: Wilfried Wiedner, Georg Fischer, Serienstaatsmeister Franz Wittmann und sogar der zweifach Weltmeister Walter Röhrl haben bereits im hohen Norden Gas gegeben.

Für 2016 behielt man den geschichtsträchtigen Ort bei, um erneut ein mit Spannung erwartetes ARC-Saisonfinale abzuhalten. Die beiden Prüfungen aus dem Vorjahr wurden beibehalten, zwei neue Strecken hinzugefügt – auch diese können eine "heroische" Geschichte vorweisen.

Das Nennergebnis aus dem Vorjahr wurde heuer sogar übertroffen, am Freitag, dem 30. September, wird die offizielle Nennliste veröffentlicht. Bislang hat Folkrad Payrich 75 Nennungen erhalten, darunter wird es auch einige Überraschungen geben.

Spannend wird der große ARC-Showdown: Die Fans erwartet ein österreichisch-ungarisches Duell zwischen Daniel Fischer im bärenstarken Allrad-Subaru und Michael Kogler im technisch unterlegenen Citroën DS3 R3. Der Melker fährt heuer aber so gut wie noch nie, weshalb man ein spannendes "Grande Finale" erwarten darf.

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