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Fabian Kreim gewinnt die Sachsen-Rallye

Skoda-Pilot Fabian Kreim triumphiert bei der Sachsen-Rallye mit zehn von zwölf SP-Bestzeiten - Mandel verteidigt DRM-Führung - Mohe baut Führung in 2WD-Wertung aus.

Fotos: ADAC Motorsport

Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg bei der Sachsen-Rallye meldeten Fabian Kreim/Frank Christian, ihre Ambitionen auf die erfolgreiche Titelverteidigung an. Im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland absolvierten sie die 12 Sonderprüfungen (SP) über 124,32 Kilometer rund um Zwickau in 1:05:07,5 Stunden. Platz zwei belegten die aktuellen DRM-Leader René Mandel/Dennis Zenz im Ford Fiesta R5 mit einem Rückstand von 0:36,3 Minuten. Auf Platz drei fuhren Dominik Dinkel und seine Co-Pilotin Christina Kohl in ihrem Brose Skoda Fabia R5, sie hatten einen Rückstand von 0:55,1 Minuten auf Kreim. Mandel verteidigte die DRM-Führung mit nun 71 Punkten. Kreim schob sich mit nun 60 Zählern auf Rang zwei, Platz drei belegt der Salzburger Chris Brugger mit Co-Pilotin Katrin Becker im Ford Fiesta R5 und 51 Punkten. In Sachsen fuhren Brugger/Becker auf den vierten Gesamtrang. Schnellstes Team der integrierten 2WD-Wertung für Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse wurden Carsten Mohe/Alexander Hirsch. Im Renault Clio R3T konnten Sie ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

Kreim siegte mit zehn der zwölf möglichen Bestzeiten
 
"Das war ein wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung, die Punkte für den Gesamtsieg und die maximalen Zusatzzähler für den Sieg auf der Powerstage", strahlte Kreim im Ziel der Sachsen-Rallye auf dem Kornmarkt in Zwickau. "Auch, wenn es von außen scheinbar leicht aussah, es war ein hartes Stück Arbeit. Das Tempo an der DRM-Spitze ist extrem hoch. Wir haben versucht einen kühlen Kopf zu bewahren und konzentriert zu arbeiten. Unser Fokus lag auf den langen Prüfungen und auf den Zusatzpunkten für die Powerstage." Wie dominant Kreim diesmal war zeigt auch ein Blick auf die Verteilung der Bestzeiten. Zehnmal fuhr Kreim die schnellste Zeit, zweimal wurde Mandel als Schnellster auf einer Sonderprüfung notiert. Strahlende Gesichter gab es auch beim Zweitplatzierten René Mandel. Der DSK-Youngster verteidigte mit Rang zwei die Meisterschaftsführung und ist nach vier der acht Saisonläufe Halbzeitmeister. "Aber das ist erst die Halbzeit und das hat noch lange nichts zu sagen", sagte Mandel. "Wir hatten lange einen guten Kampf mit Fabian und konnten Druck auf ihn ausüben. Im Endeffekt war es aber wichtig hier den zweiten Platz sicher nach Hause zu fahren." Dominik Dinkel hatte den zweiten Platz im Visier, "die Rallye war ein wenig durchwachsen für uns. Bei der ersten Prüfung am Samstag steckte wohl der Ausfall von Sulingen noch zu sehr im Kopf, nur so ist die schlechte Zeit zu erklären. Auf der SP 8 ist uns vom Turbolader der Elektrikstecker abgegangen, das hat weitere Zeit gekostet. Platz zwei wäre ohne die Fehler wahrscheinlich drin gewesen." Die Sachsen-Premiere für Chris Brugger endete auf dem vierten Gesamtrang. "Zu Beginn lief es richtig gut, diese schnellen Prüfungen liegen mir sehr gut." Der DSK-Youngster ergänzte, "dann hatten wir kleinere Probleme am Auto und ich selbst habe Fehler gemacht, deshalb ist das so ok." Die Altmeister Sandro Wallenwein/Marcus Poschner belegten im Skoda Fabia R5 den fünften Gesamtrang, knappe 6,4 Sekunden hinter Brugger. "Es lief ganz gut, aber das Tempo ganz vorne konnten wir nicht mitgehen", sagte Wallenwein und ergänzte, "aber mit dem Resultat sind wir dennoch sehr zufrieden." 
 
Nach der Null-Runde in Sulingen ging es für Philipp Knof und seinen Co-Piloten Alex Rath vor allem darum, weiter am Umstieg auf den Peugeot 208 T16 R5 zu arbeiten. "Bis auf ein paar kleinere Fehler lief die Rallye für uns top. Der Reifenschaden am Freitagabend hat natürlich auch etwas Zeit gekostet", erklärte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. "Wir fühlen uns mit jedem Meter mehr wohl im Auto. Unseren größten Wunsch haben wir uns mit Rang acht auch erfüllt: wir sind im Ziel." 

2WD-Dauersieger Carsten Mohe gewinnt Heimspiel.
 
"Besser kann es nicht laufen," strahlte Mohe im Ziel seines Heimspiels. Zur Saisonhalbzeit liegt der Erzgebirgler mit 111 Punkten souverän an der Spitze der 2WD-Wertung. "Wir hatten zwar Druck von Charlie Beck, aber ich konnte den Vorsprung immer weiter ausbauen. Wichtig für uns waren auch die maximalen fünf Zusatz-Punkte von der Powerstage." Rang zwei bei den Fahrzeugen mit nur einer angetriebenen Achse in Sachsen belegten Karl-Friedrich 'Charlie' Beck/Jörg Stierle in ihrem Citroen DS3 R3T. "Der Platz hinter Carsten ist absolut ok. Gegen Ende habe ich dann eine falsche Reifenwahl getroffen, das hat etwas Zeit gekostet." Den dritten 2WD-Rang belegten Niklas Stötefalke/Tobias Braun in ihrem Opel Adam R2. Auch in der 2WD-Gesamtwertung liegen sie hinter Mohe und den Citroen-Piloten Sebastian von Gartzen/Hans-Peter Loth auf Rang drei. 

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