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ERC: Sibiu-Rallye 2013

Die Marathon-Prüfung hatte es in sich

Die vierte Sonderprüfung brachte einige Überraschungen mit sich. Bryan Bouffier musste seinen Peugeot mit Dämpferschaden abstellen.

Michael Hintermayer

Auf der vierten Sonderprüfung der Sibiu-Rallye überschlugen sich die Ereignisse. Der bis dahin Führende Bryan Bouffier musste wegen zwei gebrochener Dämpfer an seinem Peugeot S2000 die Rallye beenden. Somit war der Weg frei für Jan Kopecky. Der tschechische Skoda-Werkspilot war wohl der einzige, der über keinerlei Probleme am Auto klagte und führt nach der fünften Sonderprüfung mit einem Vorsprung von 23,7 Sekunden vor Francois Delecour. Dieser hatte mit Motorproblemen an seinem Peugeot zu kämpfen. Dritter der Gesamtwertung ist der Rumäne Edwin Keletti auf einem Mitsubishi Lancer Evo X, ihn trennen allerdings schon mehr als zwei Minuten von Delecour.

Auch im Production Cup gab es einige Überraschungen. Vor allem das Stohl-Racing-Team hatte zuerst allen Grund zum Jubeln. Toshihiro Arai konnte sich, bedingt durch den Ausfall von Bouffier bis auf den vierten Gesamtrang verbessern und somit auch die Führung im Production Cup übernehmen. Doch dann verabschiedete sich der vierte Gang des Stohl-Subaru und Arai fiel auf der fünften Sonderprüfung wieder weit zurück. Er liegt nun auf der sechsten Position des Gesamtklassements und musste auch die Führung im Production Cup an Keletti abgeben.

In der 2WD-Wertung konnte der vom Wurmbrand-Team betreute Sebastian Barbu mit dem Citroen DS3 bis auf den dritten Platz vorstürmen. Hier führt Filip Alexandru mit einem Renault Clio R3 vor Radu Badina auf Citroen C2.

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