RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rücktritt vom Rücktritt: Sebastien Ogier fährt auch 2021 WRC für Toyota Sebastien Ogier hängt noch ein Jahr an seine WRC-Karriere dran
Toyota Gazoo Racing

Rücktritt vom Rücktritt: Sebastien Ogier fährt auch 2021 WRC für Toyota

Der sechsmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier beendet seine WRC-Karriere doch noch nicht und wird auch 2021 in der Rallye-WM für Toyota fahren

Sebastien Ogier bleibt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auch im kommenden Jahr erhalten. Am Freitag bestätigte der sechsmalige Weltmeister, dass er seinen für Ende 2020 angekündigten Rücktritt aus der WRC um ein Jahr verschieben und 2021 erneut für das Werksteam von Toyota fahren wird.

Grund für den Sinneswandel des Franzosen war die in Folge der Coronakrise stark verkürzte WRC-Saison 2020, in der bisher erst sechs Rallyes gefahren wurden und nur noch eine weitere Anfang Dezember im italienischen Monza geplant ist.

"Die Saison 2020 war nicht so lang wie erwartet. Es war eine kurze Saison mit nur wenigen Rallyes", sagt Ogier. "Es hat aber ausgereicht um mir zu zeigen, dass die Arbeit mit dem Team und dieses Auto zu fahren Spaß macht. Daher freue ich mich, endlich bestätigen zu können, dass ich auch 2021 für Toyota in der WRC fahren werde."

Ursprünglich hatte Ogier angekündigt, seinen Helm am Ende der Saison 2020 an den Nagel zu hängen. Früh in diesem Jahr hatte er aber schon durchblicken lassen, dass er seine Karriere nicht mit einer Rumpfsaison beenden will und in Aussicht gestellt, den Rücktritt um ein Jahr zu verschieben.

"Ich wollte meine Karriere nicht mit einer so seltsamen Saison beenden. Das war einer der Gründe, warum ich meine Meinung zum Rücktritt geändert habe", sagt Ogier. "Ich will 2021 angreifen und hoffe auf eine bessere, normalere Saison, in der ich um einen letzten Titel kämpfen kann."

Chancen auf den Titelgewinn hat Ogier rechnerisch auch noch in dieser Saison, allerdings beträgt der Rückstand auf seinen Teamkollegen Elfyn Evans vor dem WM-Finale 14 Punkte. "Das Potenzial, um um Siege und Titel zu kämpfen, ist da", weiß Ogier.

"Das ist alles, was ein Rallyefahrer haben will. Alle Zutaten sind vorhanden, jetzt muss ich es nur noch umsetzen. Ich freue mich auf die nächste Saison", so Ogier. Sollte ihm mit Toyota ein siebter Titelgewinn gelingen, wäre er nach Juha Kankkunen der zweite Fahrer in der Geschichte der WRC, der mit drei verschiedenen Herstellern Weltmeister wird.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?