RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai, Toyota und M-Sport bekennen sich bis 2025 zur WRC-Hybrid-Ära In der Hybrid-Ära der WRC bleiben alle drei Hersteller an Bord
FIA WRC

Hyundai, Toyota und M-Sport bekennen sich bis 2025 zur WRC-Hybrid-Ära

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die drei WRC-Hersteller Hyundai, Toyota und M-Sport bis Ende 2025 zur Teilnahme an der Rallye-Weltmeisterschaft bekannt

Gute Nachrichten für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Nach Toyota und M-Sport hat nun auch Hyundai seine Teilnahme an der 2022 beginnenden Hybrid-Ära der WRC offiziell bestätigt. In einer gemeinsamen Erklärung teilten die drei Hersteller mit, dass sie mit dem Automobil-Weltverband FIA eine Vereinbarung geschlossen haben, die ihre Teilnahme an der WRC bis einschließlich 2025 sichert.

"In dieser gemeinsamen Initiative engagieren sich die FIA und die WRC-Teams gleichermaßen für die Entwicklung der Hybrid-Technologie", heißt es weiter. Im Rahmen der Vereinbarung werden sich die drei rivalisierenden Hersteller gemeinsam mit der FIA an der Weiterentwicklung der Plug-in-Hybrid-Antriebe beteiligen.

Diese werde 2022 als Einheitsbauteil im Zuge des neuen Rally1-Reglements eingeführt. Gebaut werden die Systeme von den Unternehmen Compact Dynamics und Kreisel.

Der neue Vertrag umfasst aber nicht nur eine technische Kooperation, sondern bietet den Herstellern für die nächsten drei Jahre auch eine sichere wirtschaftliche Plattform. "Darüber hinaus führt die FIA ein innovatives Partnerschaftsmodell ein, das im Gegensatz zur derzeitigen jährlichen Verpflichtung auf einem Drei-Jahres-Zyklus basiert", heißt es in der Mitteilung der drei Hersteller.

"Dies bietet bessere Stabilität und Planungsmöglichkeiten sowie einen neuen vermarktbaren Vermögenswert für alle Parteien. Durch dieses Modell wird die Teilnahme an der Rallye-WM im Jahr 2022 auf ein System mit vier Slots umgestellt, wobei jeder der drei aktuellen Hersteller und die FIA einen Slot besitzen", heißt es weiter.

Während Toyota und M-Sport schon frühzeitig die Entwicklung eines Autos für das neue Reglement begonnen hatten, stand hinter der weiteren Teilnahme von Hyundai bis zuletzt ein Fragezeichen. Das Bekenntnis der Südkoreaner lässt daher auch FIA-Präsident Jean Todt aufatmen.

"Die Tatsache, dass alle drei derzeit an der Meisterschaft beteiligten Marken für weitere drei Jahre zugesagt haben, beweist, dass sich der weltweite Rallyesport in die richtige Richtung bewegt", sagt er. "Und das kommt zusammen mit dem Übergang zu nachhaltiger Energie, die eines der Hauptziele der FIA und ihrer Purpose-Driven-Bewegung ist."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing

Solide Leistung von ZM-Racing

Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison

ARC, Herbstrallye: Vor dem Start

Die Herbstrallye 2026 startet durch!

Die Vorfreude ist überall zu spüren - im Raum Waidhofen an der Thaya und Dobersberg steigt an diesem Wochenende (23. & 24. Oktober) der große Rallye-Saisonabschluss mit dem Grande Finale der Austrian Rallye Challenge.

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

TEC7 ORM Podcast: Kris Rosenberger

Der Rose Racer* im persönlichen Gespräch

Kris Rosenberger ist Gast der achten Ausgabe des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast - der Staatsmeister 1997 spricht offen über sein abwechslungsreiches, vielseitiges Leben und zeigt sich als eloquenter Mann von Welt…

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.