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Blaufränkischland Rallye 2022: Erste Vorschau

Der Plan steht, es schaut gut aus

Das bewährte System des Vorjahres und der legendäre Spruch des Veranstalters Georg Gschwandner („ich kann eine Rallye fünf Tage vorher absagen, aber nicht fünf Tage vorher beginnen sie zu organisieren“) war die Ausgangsbasis, als man sich mit dem im Vorjahr neu gegründeten Tourismusverband Mittelburgenland Rosalia sowie den Gemeinden Neckenmarkt und Deutschkreutz im Dezember darauf verständigte, eine dritte Auflage dieser Rallye zu planen. Gschwandner: "Man kann nicht nur immer vom "Miteinander des österreichischen Rallyesports, von Tradition und Zusammenhalt" sprechen, man muss es auch leben, sonst wirst du irgendwann unglaubwürdig."

Freilich ist es bislang noch immer schwierig eine Rallye zu planen, die Umstände weswegen muss man nicht mehr näher erörtern. Man ist eben gezwungen neue Wege und vor allem auch viel neuen Mut zu finden um den Ansprüchen der Teams und Fans sowie auch den Behörden gerecht werden zu können - so die Organisatoren. Unterstützung erhalten sie dabei dieses Jahr unter anderem vom befreundeten Club GAMMA Racing. Dieser hat seine komplette Manpower angeboten und übernimmt einen Großteil der Zeitnahmen. Überhaupt setzt man auf das Prinzip der Mehrsäulen.

Gschwandner: "Es war natürlich im Spätherbst nichts, was man fix und verlässlich planen hätte können. Das einzig Fixe in dieser Zeit war das Brennen eines jeden Einzelnen, das Unmögliche auch 2022 wieder möglich zu machen. Wir bauten also die Veranstaltung mit einem Grundkonzept auf verschiedene Säulen auf. Jede dieser Säule stand bzw. steht für eine durchführbare Möglichkeit der Veranstaltung. Im Idealfall sollte final ein bis maximal zwei Säulen überbleiben.“

So ist es nun auch: Die verkehrsrechtliche Verhandlung mit der Behörde wurde bereits erfolgreich absolviert. Die veranstaltungsrechtliche Verhandlung folgt kommenden Donnerstag. Danach wird auch klar sein, welche der Säulen nun die finale Variante der Veranstaltung darstellen wird.

Nennschluss ist am Freitag, den 18.2.2022, aber schon jetzt freut man sich über zahlreiche Nennungen zum Saisonstart der Austrian Rallye Challenge 2022.

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Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.