RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
McRae Kimathi: Zeichen gegen Rassismus in der WRC McRae Kimathi wurd in den sozialen Medien rassistisch beleidigt

Zeichen gegen Rassismus: FIA verurteilt Anfeindungen gegen Nachwuchsfahrer

Die FIA hat sich mit einem Statement gegen die rassistischen Aussagen gegenüber WRC-Nachwuchsfahrer McRae Kimathi gestellt

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat sich klar und deutlich gegen Rassismus ausgesprochen, nachdem Rallye-Nachwuchstalent McRae Kimathi aus Kenia auf den sozialen Medien rassistisch angegangen worden war. Der 27-Jährige wird bei der Rallye Schweden in der Nachwuchskategorie der Rallye-WM (WRC) an den Start gehen.

Kimathi wurde nach der WRC-Legende Colin McRae benannt und wird erstmals im WRC-Kosmos starten. Er hat sich bereits in der afrikanischen Rallyeszene einen Namen gemacht und vergangenes Jahr die Juniorwertung gewonnen. Für ihn wird die Rallye Schweden der erste Event auf Schnee sein, den er in einem Ford Fiesta Rally3 bestreiten wird.

"Im Vorlauf der Rallye Schweden wurde FIA-WRC-Nachwuchsfahrer McRae Kimathi auf den sozialen Medien rassistisch angegangen", heißt es im Statement der FIA. "Wir verurteilen rassistische Beschimpfungen und jede Form von Diskriminierung gegenüber unseren Teams, Fahrern sowie Fans."

Die FIA hat das Ziel, "einen vielfältigeren und inklusiveren" Sport aufzubauen, weshalb Rassismus keinen Platz hat. Deshalb heißt es weiter: "Wir werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass jegliche Beschimpfung den zuständigen Behörden gemeldet wird. Es gibt dafür keinen Platz in unserem Sport und unserer Gesellschaft." Die WRC pflichtet dem bei: "Die WRC toleriert keinen Rassismus in unserem Sport!"

Auf sportlicher Seite geht es für Kimathi bergauf: Die Rallye Schweden wird für den Kenianer eine große Herausforderung, aber auch wichtige Erfahrung werden. "ich freue mich drauf, habe aber ein wenig Angst vor der Kälte", witzelt er. "Wir sind an solches Wetter nicht gewöhnt, denn bei uns scheint den ganzen Tag die Sonne."

Kimathi hat noch nie eine Rallye auf Schnee bestritten, weshalb der Untergrund eine völlig neue Erfahrung für ihn sein wird. Deshalb sei das Ziel, "so viel wie möglich zu lernen", verrät der 27-Jährige. Er sagt: "Ich möchte die Strecke und verschiedenen Bodenbeläge kennenlernen, was mir in Zukunft sicher helfen wird."

"Wenn wir in diesem Sport auf höchsten Level sein möchten, müssen wir auf allen Untergründen fahren können. Deshalb ist es besser, jetzt damit zu starten, wenn sich eine Möglichkeit auftut", erklärt der Nachwuchsfahrer. "Die Junior-WRC ist ein guter Weg, um damit zu beginnen." Über das "fantastische" Auto hat Kimathi nur Lobeshymnen übrig. Aufgrund einiger Upgrades habe der Ford außerdem mehr "Leistung und Drehmoment".

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ursula Gassner im Staatsmeister-Interview

Ursula Gassner: "Es tut sich was...“

Ursula Gassner spricht im großen Staatsmeister-Interview über ihren ersten Titel, an der Seite von Hermann Neubauer. Über ihre Karriere. Und wie es um die Meisterschaft steht…

WRC Rallye Paraguay: Nach SP17

Sturm sorgt für Schäden im Servicepark

Sami Pajari führt weiterhin die Rallye Paraguay an - Starker Samstag von Adrien Fourmaux - Schrecksekunde durch Unwetter im Servicepark

ORM, OBM Rallye: Nach SP2

Führungs-Quartett in Krumbach

Nach zwei Prüfungen liegen bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye die ersten Vier fast gleichauf / Die erwartete Sekundenschlacht im Titelkampf wurde schon in der Anfangsphase bestätigt / Simon Wagner führt momentan

ORM/ARC, OBM Rallye: Vor dem Start

Lasset den Showdown beginnen!

41 Teams sind zum Start beim Finale der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft berechtigt / Heute Nachmittag beginnt mit der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel die wohl spannendste Titeljagd seit Jahrzehnten

Sami Pajari schreibt WRC-Geschichte

Das schaffte nicht mal Sebastien Loeb

Sami Pajari hat mit seinem dritten Sieg in Folge etwas geschafft, das selbst Loeb und Ogier nie gelungen ist - Der Finne spricht über seinen historischen Erfolg