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McRae Kimathi: Zeichen gegen Rassismus in der WRC McRae Kimathi wurd in den sozialen Medien rassistisch beleidigt

Zeichen gegen Rassismus: FIA verurteilt Anfeindungen gegen Nachwuchsfahrer

Die FIA hat sich mit einem Statement gegen die rassistischen Aussagen gegenüber WRC-Nachwuchsfahrer McRae Kimathi gestellt

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat sich klar und deutlich gegen Rassismus ausgesprochen, nachdem Rallye-Nachwuchstalent McRae Kimathi aus Kenia auf den sozialen Medien rassistisch angegangen worden war. Der 27-Jährige wird bei der Rallye Schweden in der Nachwuchskategorie der Rallye-WM (WRC) an den Start gehen.

Kimathi wurde nach der WRC-Legende Colin McRae benannt und wird erstmals im WRC-Kosmos starten. Er hat sich bereits in der afrikanischen Rallyeszene einen Namen gemacht und vergangenes Jahr die Juniorwertung gewonnen. Für ihn wird die Rallye Schweden der erste Event auf Schnee sein, den er in einem Ford Fiesta Rally3 bestreiten wird.

"Im Vorlauf der Rallye Schweden wurde FIA-WRC-Nachwuchsfahrer McRae Kimathi auf den sozialen Medien rassistisch angegangen", heißt es im Statement der FIA. "Wir verurteilen rassistische Beschimpfungen und jede Form von Diskriminierung gegenüber unseren Teams, Fahrern sowie Fans."

Die FIA hat das Ziel, "einen vielfältigeren und inklusiveren" Sport aufzubauen, weshalb Rassismus keinen Platz hat. Deshalb heißt es weiter: "Wir werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass jegliche Beschimpfung den zuständigen Behörden gemeldet wird. Es gibt dafür keinen Platz in unserem Sport und unserer Gesellschaft." Die WRC pflichtet dem bei: "Die WRC toleriert keinen Rassismus in unserem Sport!"

Auf sportlicher Seite geht es für Kimathi bergauf: Die Rallye Schweden wird für den Kenianer eine große Herausforderung, aber auch wichtige Erfahrung werden. "ich freue mich drauf, habe aber ein wenig Angst vor der Kälte", witzelt er. "Wir sind an solches Wetter nicht gewöhnt, denn bei uns scheint den ganzen Tag die Sonne."

Kimathi hat noch nie eine Rallye auf Schnee bestritten, weshalb der Untergrund eine völlig neue Erfahrung für ihn sein wird. Deshalb sei das Ziel, "so viel wie möglich zu lernen", verrät der 27-Jährige. Er sagt: "Ich möchte die Strecke und verschiedenen Bodenbeläge kennenlernen, was mir in Zukunft sicher helfen wird."

"Wenn wir in diesem Sport auf höchsten Level sein möchten, müssen wir auf allen Untergründen fahren können. Deshalb ist es besser, jetzt damit zu starten, wenn sich eine Möglichkeit auftut", erklärt der Nachwuchsfahrer. "Die Junior-WRC ist ein guter Weg, um damit zu beginnen." Über das "fantastische" Auto hat Kimathi nur Lobeshymnen übrig. Aufgrund einiger Upgrades habe der Ford außerdem mehr "Leistung und Drehmoment".

Motorsport-Total.com

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