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ORM Rebenland Rallye 2022: das neue Reglement
Harald Illmer

News zum Rallye Reglement der AMF

Am Freitag wird die Österreichische Rallyestaatsmeisterschaft in Leutschach an der Weinstraße eröffnet. Dabei gibt es in Sachen Reglement ein paar Neuigkeiten: Zum einen gibt es heuer wieder Streichresultate, zum anderen im Rebenland Powerstage-Punkte für die ersten Fünf.

Der Countdown läuft, die Freude ist praktisch spürbar. Am kommenden Freitag, dem 18. März, wird nach zwei Jahren Pause wieder eine Rebenland Rallye rund um Leutschach an der Weinstraße gestartet. Nachdem der traditionelle Saisonauftakt, die Jännerrallye in Freistadt, auch heuer nicht gefahren werden konnte, beginnt die Österreichische Rallyestaatsmeisterschaft somit in der Südsteiermark.

Die bereits 9. Auflage der Rebenland Rallye ist der erste von insgesamt sieben Staatsmeisterschaftsläufen, die heuer im Kalender der Austrian Motorsport Federation (AMF) aufscheinen. Das heißt gleichzeitig, dass es laut Reglement dieses Jahr wieder Streichresultate geben wird, weil nämlich nur die besten fünf Resultate zur endgültigen Wertung herangezogen werden. Und wenn es schon Neuerungen im Reglement gibt, dann betrifft dies auch die Powerstage-Punkte, also jene Zusatzpunkte, die bei den Rallyes auf den jeweils letzten Sonderprüfungen vergeben werden. Hier werden beim ersten und letzten Saisonlauf (also im Rebenland und im Waldviertel) in der ORM, der ORM-2WD sowie in der Historischen Staatsmeisterschaft HRM den ersten Fünf der Sonderprüfung 5, 4, 3, 2, bzw. 1 zusätzlicher Zähler zuerkannt. Bei den anderen fünf Rallyes kommt die schon bekannte Regel von 3, 2 und 1 Punkt(en) für die jeweils ersten drei Piloten (und Copiloten) zur Anwendung.

Gefahren werden bei der Rebenland Rallye 16 Sonderprüfungen (7 am Freitag und 9 am Samstag). Die superschnellen Wertungsabschnitte vorbei an Weingärten und Klapotetz sind gegenüber den letzten Jahren unverändert, also den meisten Piloten bekannt.

Eine Siegehrung wird es schon, aber nicht im großen Stil geben. „Wir sind heilfroh und dankbar, dass wir die Rallye in dieser gesundheitstechnisch labilen Zeit überhaupt fahren dürfen. Da wollen wir nicht unbedingt einen allzu großen Menschenauflauf provozieren“, erklärt Leutschachs Bürgermeister KommR Erich Plasch als Organisator diese grundvernünftige Entscheidung.

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