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WRC Kroatien: Zwei Monate Pause waren "hilfreich" Ott Tänak im Hyundai i20 N Rally1 bei der Rallye Monte-Carlo 2022
Motorsport Images

Hyundai vor Kroatien: Zwei Monate Pause in der WRC waren "hilfreich"

Hyundai will den Schwung des Podiumsresultats aus Schweden mit zur Rallye Kroatien nehmen und hofft, die Lücke zu Toyota und M-Sport schließen zu können

Nach einem schwierigen Start in die Saison 2022 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat Hyundai die gut zweimonatige Rennpause laut eigener Aussage genutzt, um einen Teil des Entwicklungsrückstands aufzuholen. Bei Tests habe sich der Hyundai i20 N deutlich verbessert gezeigt.

"Die zwei Monate Pause seit der Rallye Schweden waren hilfreich, denn sie haben uns die Zeit gegeben, uns neu zu formieren und neu zu starten, bevor wir in die nächste Phase der Saison einsteigen, die mit der Rallye Kroatien beginnt", sagt der stellvertretende Teamchef Julien Moncet vor dem dritten Lauf der WRC-Saison in Kroatien (21. bis 24. April).

Nachdem Hyundai von allen drei WRC-Herstellern als letzter mit der Entwicklung des neuen Rally1-Autos beginnen konnte, war dem Team der Entwicklungsrückstand beim Saisonauftakt in Monte Carlo anzumerken. Das Tempo von Toyota und M-Sport konnten die Hyundai-Fahrer dort nicht mitgehen.

Beim zweiten WM-Lauf in Schweden hatte Thierry Neuville dann mit Platz zwei für ein erstes Erfolgserlebnis in der neuen Saison gesorgt. Aus Sicht von Moncet, der nach dem überraschenden Abgang von Teamchef Andrea Adamo die Mannschaft weiterhin interimsmäßig leitet, war dieses Resultat "ein positiver Schritt nach vorne, während wir uns weiter mit dem neuen Hybrid-Reglement vertraut machen."

"Wir haben das große Glück, in Alzenau ein großartiges Team zu haben, das hart daran arbeitet, unser Gesamtpaket zu verbessern", sagt Moncet. "Wir wollen die ganze Saison über konstant um Podiumsplätze und Siege kämpfen. Unser Ziel ist es, den Schwung unserer jüngsten Fortschritte fortzusetzen und ein positives Ergebnis auf den asphaltierten Straßen Kroatiens zu erzielen."

Der Test im Vorfeld der Rallye Kroatien haben dabei vielversprechende Ansätze gezeigt. "Wir haben im Vergleich zu Monte Carlo einige gute Fortschritte bei der Abstimmung und dem Verhalten des Autos gemacht. Ich denke, alle Fahrer konnten beim Test vor dem Rennen Verbesserungen feststellen", so Moncet. "Wird es reichen, um zu den anderen aufzuschließen? Wir müssen abwarten und sehen."

Motorsport-Total.com

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