RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC Kroatien: Zwei Monate Pause waren "hilfreich" Ott Tänak im Hyundai i20 N Rally1 bei der Rallye Monte-Carlo 2022
Motorsport Images

Hyundai vor Kroatien: Zwei Monate Pause in der WRC waren "hilfreich"

Hyundai will den Schwung des Podiumsresultats aus Schweden mit zur Rallye Kroatien nehmen und hofft, die Lücke zu Toyota und M-Sport schließen zu können

Nach einem schwierigen Start in die Saison 2022 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat Hyundai die gut zweimonatige Rennpause laut eigener Aussage genutzt, um einen Teil des Entwicklungsrückstands aufzuholen. Bei Tests habe sich der Hyundai i20 N deutlich verbessert gezeigt.

"Die zwei Monate Pause seit der Rallye Schweden waren hilfreich, denn sie haben uns die Zeit gegeben, uns neu zu formieren und neu zu starten, bevor wir in die nächste Phase der Saison einsteigen, die mit der Rallye Kroatien beginnt", sagt der stellvertretende Teamchef Julien Moncet vor dem dritten Lauf der WRC-Saison in Kroatien (21. bis 24. April).

Nachdem Hyundai von allen drei WRC-Herstellern als letzter mit der Entwicklung des neuen Rally1-Autos beginnen konnte, war dem Team der Entwicklungsrückstand beim Saisonauftakt in Monte Carlo anzumerken. Das Tempo von Toyota und M-Sport konnten die Hyundai-Fahrer dort nicht mitgehen.

Beim zweiten WM-Lauf in Schweden hatte Thierry Neuville dann mit Platz zwei für ein erstes Erfolgserlebnis in der neuen Saison gesorgt. Aus Sicht von Moncet, der nach dem überraschenden Abgang von Teamchef Andrea Adamo die Mannschaft weiterhin interimsmäßig leitet, war dieses Resultat "ein positiver Schritt nach vorne, während wir uns weiter mit dem neuen Hybrid-Reglement vertraut machen."

"Wir haben das große Glück, in Alzenau ein großartiges Team zu haben, das hart daran arbeitet, unser Gesamtpaket zu verbessern", sagt Moncet. "Wir wollen die ganze Saison über konstant um Podiumsplätze und Siege kämpfen. Unser Ziel ist es, den Schwung unserer jüngsten Fortschritte fortzusetzen und ein positives Ergebnis auf den asphaltierten Straßen Kroatiens zu erzielen."

Der Test im Vorfeld der Rallye Kroatien haben dabei vielversprechende Ansätze gezeigt. "Wir haben im Vergleich zu Monte Carlo einige gute Fortschritte bei der Abstimmung und dem Verhalten des Autos gemacht. Ich denke, alle Fahrer konnten beim Test vor dem Rennen Verbesserungen feststellen", so Moncet. "Wird es reichen, um zu den anderen aufzuschließen? Wir müssen abwarten und sehen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

So bitter der Ausfall von Simon Wagner auch ist: Die TEC7 ORM erwartet nun bei der 1.000 Hügel Rallye ein spannendes Finale mit drei Titelkandidaten...

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...