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Hartbergerland Rallye 2022: Bericht MCL 68
Harald Illmer

MCL 68 zahlreich vertreten in Hartberg

Der Traditionsrallyeclub aus dem Bezirk Baden war bei der Hartbergerland Rallye zahlreich vertreten. Und auch wenn nicht alle aktiven Mitglieder vom Glück verfolgt waren, war es doch sowas wie ein erweiterter Familienausflug.

E…. wie Enthusiasmus
Nur so kann man in etwa das beschreiben, was Iris Gerhard zurzeit zelebriert. Sie verfolgt akribisch und zielbewusst ihren Traum von der eigenen Rallyekarriere. Begonnen hat die Freundschaft zum MCL 68 2021 bei der Blaufränkischland Rallye als freiwillige Helferin im Servicepark. Heuer fuhr sie bei der Blaufränkischland erstmals in einem „Vorausevo“ aus dem Hause Race Rent.
Race Rent unterstützt Iris auch in allen praktischen Belangen und begleitet sie auf verschiedenste Lehrgänge um das Feingefühl zu schärfen. Bei der Hartbergerland Rallye startete Iris als erstes Buchstabenauto E und absolvierte gemeinsam mit Beifahrer Robert Linhart eine fehlerfreie Rallye.

MCL 68 Historisch aktiv
In der historischen Wertung war der MCL 68 durch Andreas Hulak im Ford Escort MK II vertreten. Der Auftritt währte allerdings nur kurz, denn schon in der Auftaktsonderprüfung, blieb bei Andreas Hulak der Schalthebel in einem hohen Gang stecken und ließ sich weder durch manuelle Kraftanstrengung von Fahrer und Beifahrer noch durch nicht druckbare Worte des Fahrers davon überzeugen seine Position zu verlassen. Ebenso am Start war Christian Rosner mit seinem Porsche 911. Der Porsche war für die zahlreichen Fans ein Augen- und Ohrenschmaus. Rosner gewann die Klasse 6.6 und belegte im Historic Rally Cup Platz 2.

Bewährtes Beifahrer - Trio
Das ewige „Vater Tochter MCL 68 Beifahrerduell“ erlebte auch in Hartberg eine Neuauflage. Allerdings war dieses diesmal recht bald entschieden, denn bereits am Vormittag des ersten Tages erwischte der Chauffeur von Manfred Cerny Christian Luif beim Cutten einen im Gras verwachsenen Kanalschacht, welcher dem Peugeot 208 Rally4 kurzfristig zu einer Einlage auf zwei Rädern verhalf, daraufhin war aber mit verbogener Radaufhängung die Rallye leider vorbei. Karin Cerny navigierte wie auch schon im Blaufränkischland einen glänzend aufgelegten Markus Kroneder, welcher nach Bekunden der Beifahrerin mit seinem neuen Arbeitsgerät, einem Opel Corsa Rally 4 immer besser zurechtkommt. Belohnt wurde das Duo mit Platz 3 in der Wertung ART der Austrian Rallye Challenge.

Die Fahrervertreterin der ARC Auftaktveranstaltung besann sich diesmal wieder ihrer wahren Berufung und betete Lukas Stengg im Peugeot Rally 4 vor. Arge Motorprobleme ließen fallweise nur zwei Zylinder ihren Dienst verrichten. Eine kleine Kaltblechverformung beifahrerseitig stand auch zu Buche, trotzdem schaffte man eine respektable Zielankunft.

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