RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye St. Veit: Vorschau Neubauer
Daniel Fessl

Hermann Neubauer verspricht „Spaß und Attacke“!

Hermann Neubauer & Co Ursula Mayrhofer hoffen für die Rückkehr der „Hirter Rallye St. Veit“ in die österreichische Staatsmeisterschaft auf das letzte Quäntchen Glück. Das Auto, der bekannte Ford Fiesta Rally2 wurde von ZM-Racing jedenfalls erneut absolut perfekt vorbereitet

Zur Saison-Halbzeit kehrt die österreichische Rallye Staatsmeisterschaft auf altbekannte Pfade zurück: die Region der „Hirter Rallye St. Veit“ war bei der ehemaligen „Castrol Rallye“ jahrzehntelang Fixbestandteil der heimischen Szene, ehe sie als Veranstaltung der Austrian Rallye Challenge weitergeführt wurde. Dank eines engagierten Veranstalter-Teams sorgt die „Heimkehr“ in die ÖRM für klingende Sonderprüfungsnamen wie „Gurk-Bergwerksgraben“, „Rastenfeld-Strassburg“ oder „Rennbahn St. Veit“. Mit letzterer Sonderprüfung, ausgetragen auf der Sandbahn in St. Veit, beginnt die Rallye diesen Freitagabend, ehe sie nach einem anstrengenden Samstag mit nicht zehn (!) Sonderprüfungen ebendort auch wieder endet.

Für Hermann Neubauer und Co-Pilotin Ursula Mayrhofer bedeutet das einmal mehr hochkonzentriert Vollgas geben – und auf das letzte Quäntchen Glück hoffen, um endlich den ersten Saisonsieg einzufahren, der dem Duo bei den bisherigen drei Rallyes verwehrt geblieben war. Von Seiten des Teams wurde jedenfalls wie immer alles dafür getan, dass der Dienstwagen des Duos, der Ford Fiesta Rally2, optimal vorbereitet ist. Hermann Neubauer weiß, welch enorme Bedeutung die Arbeit von ZM-Racing für den Erfolg hat: „Max Zellhofer und die Jungs machen seit Beginn der Saison einen absoluten Mega-Job, sowohl vor, als auch während der Rallyes. Ein großes Dankeschön dafür – und ich hoffe doch, dass Ursula und ich uns bei der Hirter Rallye St. Veit endlich angemessen revanchieren können.“

Die Motivation wäre jedenfalls groß wie schon lange nicht, denn nach der unglücklichen Hundertstelsekunden-Entscheidung bei der Hartbergerland Rallye, hofft der Salzburger Pilot nun doch, dass sich das Glück auf seine Seite schlägt: „Auch wenn es objektiv nichts gibt, was ich mir vorwerfen kann: klar denkst du darüber nach, warum es sich so knapp nicht ausgegangen ist. Aber das ist abgehakt und in Kärnten wollen wir von Beginn an Spaß am Fahren haben und ordentlich Attacke machen. Alles andere wird sich ergeben, darauf vertraue ich einfach – verdient hätten wir uns den ersten Saisonsieg aber auf alle Fälle!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Rallye Dakar 2027

Rallye Dakar 2027 in Portugal und Marokko

Nach der Absage in Saudi-Arabien steht der neue Plan für die Rallye Dakar 2027 fest: Mit einer Route in Europa und Afrika kehrt die "Dakar" zu ihren Wurzeln zurück

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

Raimund Baumschlager gewinnt eine bis zur letzten Sonderprüfung höchst spannende Herbstrallye 2026 vor dem Tschechen Jan Cerny und Christoph Zellhofer. Gerolf Schuller ist ARC-Clubmeister 2026.

Roman Mühlberger im Exklusiv-Interview

Herbstrallye 2027 ORM? „Könnte möglich sein…“

Herbstrallye-Veranstalter Roman Mühlberger spricht über den großen Nennerfolg seiner Rallye und lässt aufhorchen: Ein Lauf zur TEC7 ORM 2027 wird nicht (mehr) ausgeschlossen…