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Expansion des WRC-Kalender Die WRC will schon 2023 wieder im Nahen Osten fahren (Archivbild)
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Expansion des WRC-Kalender: Naher Osten und USA auf der Liste

Die Rallye-Weltmeisterschaft WRC möchte schon im nächsten Jahr einen Lauf im Nahen Osten austragen: Auch eine Rallye in den USA ist weiterhin das Ziel

Die Organisatoren der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) möchten den WRC-Kalender um eine Rallye im Nahen Osten ergänzen - nach Möglichkeit schon in der Saison 2023. Eine Wüsten-Rallye bezeichnet WRC-Event-Direktor Simon Larkin gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' als fehlendes Puzzelstück. Und auch an einer Veranstaltung in den USA arbeitet die WRC weiterhin.

"Wenn wir uns den Kalender anschauen, haben wir eine gute Schnee-Veranstaltung [Schweden], wir haben Afrika [Safari-Rallye in Kenia], wir haben die Akropolis-Rallye in Griechenland und das sind die Veranstaltungen, die wir zurückbringen wollten", sagt Larkin.

"Ich denke, eine Veranstaltung im Nahen Osten und insbesondere eine Wüsten-Rallye ist das, was in diesem Puzzle noch fehlt", so Larkin weiter. "Es ist unser Ehrgeiz, eine solche Veranstaltung in die Rallye-Weltmeisterschaft zu bringen, und das sogar schon im nächsten Jahr. Wir arbeiten auf dieses Ziel hin."

Wüsten-Rallye wahrscheinlich in Saudi-Arabien

Der letzte Auftritt der WRC im Nahen Osten liegt schon elf Jahre zurück. In den Jahren 2008, 2010 und 2011 war die Rallye Jordanien Teil des WRC-Kalenders. Ob Jordanien erneut als Austragungsort in Frage kommt, erscheint fraglich. Wahrscheinlicher ist eine Wüsten-Rallye in Saudi-Arabien, wo seit 2020 die Rallye Dakar ausgetragen wird.

Damit soll der globale Expansionskurs der WRC fortgesetzt werden, nachdem die Meisterschaft aufgrund der Folgen der COVID-19-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren mehrheitlich in Europa ausgetragen worden war.

"Wir würden gerne einen Kalender realisieren, in dem wir auf jedem Kontinent außer der Antarktis antreten", sagt Larkin. "Das ist es, was die Weltmeisterschaft braucht, und das war es, was wir für 2020 geplant hatten, und wir wollen nächstes Jahr zur absoluten Normalität zurückkehren."

USA und die Suche nach dem passenden Ort

Ein weiteres Ziel, wenn auch eher mittelfristig, bleiben für die WRC die USA, einer der wichtigsten Automärkte der Welt. "Die USA sind für jeden einzelnen Akteur der Meisterschaft attraktiv", betont Larkin. "Wir wissen, dass es dort eine große Fangemeinde gibt, denn wir sehen das an den Zuschauerzahlen auf all unseren Plattformen."

Auch gebe es schon passende Aushängeschilder für den Rallyesport. "Es gibt nicht viele andere Länder, in die wir gehen, in denen wir bereits Botschafter wie Travis Pastrana und Ken Block haben, die den Sport bereits betreiben", so Larkin.

"Wir sehen, dass es eine großartige Ausgangsbasis für die WRC ist, dort eine Veranstaltung zu haben. Wir müssen nur die richtige Stadt dafür finden." Letztmalig war die WRC im Jahr 1988 mit der Olympus-Rallye im Bundesstaat Washington in den USA gefahren.

Motorsport-Total.com

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