RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
3-Städte Rallye: Bericht Pröglhöf
Dominik Autengruber

Saisonfinale mit Platz 5 besiegelt

Im Rahmen der 3-Städte-Rallye fand der Saisonabschluss des Opel Corsa-e Rallyecup statt. Nach bereits sechs Rallyes stand bereits der Meister fest. Die weiteren Platzierungen waren zum Teil noch offen. Der Sittendorfer Luca Pröglhöf konnte mit einem 5. Platz bei der Rallye den 5. Gesamtplatz in der Jahreswertung des Cups absichern.

Das war aber alles andere als einfach. Am ersten Tag warteten zwei anspruchsvolle Sonderprüfungen in Tschechien auf die Teilnehmer. Die zweite wurde noch dazu bei Dunkelheit absolviert. Dank eines wie immer guten Aufschriebs und einer sofort funktionierenden Zusammenarbeit mit Interims-Copilotin Melanie Kalinke, war das für Pröglhöf aber kein großes Problem. Lediglich eine Katze hat für eine Schrecksekunde gesorgt – sie hat es dank schneller Reaktion im Auto aber unbeschadet überstanden.

Am zweiten Tag warteten dann Sonderprüfungen in Österreich und Deutschland auf das deutsch-österreichische Duo. Die Reifenwahl war dank Dauerregen, der lediglich in seiner Intensität variierte, relativ einfach, die Bedingungen dafür umso schwieriger. Dennoch konnte man gleich mit einer zweitschnellsten Zeit loslegen. Im weiteren Verlauf der Rallye gab es, ohne Risiko eingehen zu müssen, fast nur noch 5. Zeiten zu verbuchen. Was dann auch im Endklassement bei der Rallye die fünfte Platzierung ergab.

Damit konnte Pröglhöf seinen 5. Platz auch in der Jahreswertung des Opel Corsa-e Rallyecup verteidigen. In seiner ersten Saison ein annehmbares Ergebnis.

„Zum Abschluss gab es mit den schwierigen Prüfungen im Dunkeln in Tschechien und dem vielen Regen am Samstag nochmal eine richtig herausfordernde Rallye. Diesmal hat mich Melanie Kalinke bestens durch die Rallye navigiert. Bis auf die tierische Begegnung verlief die Rallye für uns problemlos und unser Corsa-e hat keinerlei Beschädigungen davongetragen. Platz 5 im Cup ist ganz OK, teilweise hatten wir in dieser Saison einfach Pech und es fehlt mir an der nötigen Konstanz, aber daran werde ich arbeiten. Danke an meinen Mentor Manfred Stohl, meine Copiloten, all meine Sponsoren, die mir das ermöglicht haben. Und für ein perfekt vorbereitetes Auto möchte ich mich bei dem Team von STARD Austria und Waldherr Motorsport bedanken.“ resümiert Pröglhöf.

Pröglhöf konnte mit stellenweise beachtlichen Zeiten dennoch überzeugen und möchte im nächsten Jahr, um konstant abliefern zu können, noch mehr! Die Planung und Verhandlungen sind bereits am Laufen. Pröglhöf plant nächsten Jahr wieder den Opel Corsa-e von Stohl Racing zu pilotieren und es werden weitere Läufe im In- und Ausland ins Auge gefasst. Hierfür kann man dem jungen österreichischen Talent nur wünschen, dass seine Partner weiterhin an einem Strang ziehen und er international Fuß fassen kann.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

So bitter der Ausfall von Simon Wagner auch ist: Die TEC7 ORM erwartet nun bei der 1.000 Hügel Rallye ein spannendes Finale mit drei Titelkandidaten...

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Fotos Donnerstag

Die besten Bilder vom Donnerstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl war beim großen Zeremonienstart der Rallye Weiz - hier gibt es seine besten Bilder vom Donnerstag.

ORM/ARC, Rallye Weiz: Local Heroes

Die Lokalmatadore stürmen ihr Revier

Für die Rallye Weiz 2026 am kommenden Wochenende, dem 17./18. Juli, haben gleich 37 Aktive aus der Steiermark ihre Nennung abgegeben

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.

WRC Estland: Nach Tag 1 (SP7)

Sami Pajari führt nach Hattrick zum Start

Nach Siegen bei den ersten drei Wertungsprüfungen führt Toyota-Pilot Sami Pajari die Rallye Estland an - Oliver Solberg erster Verfolger, Fourmaux bester Hyundai. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.